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Lokales 13. Februar in Dresden: Bundespräsident Steinmeier hält die Gedenkrede
Dresden Lokales 13. Februar in Dresden: Bundespräsident Steinmeier hält die Gedenkrede
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13:10 07.01.2020
Frank-Walter Steinmeier hält die Gedenkrede am 13. Februar im Kulturpalast. Quelle: Thomas Koehler/photothek.net
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Dresden

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält am 13. Februar die Gedenkrede zum 75. Jahrestag der Zerstörung Dresdens. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) lädt jetzt zu einer Gedenkveranstaltung am Nachmittag des Jahrestages in den Kulturpalast ein. Im Anschluss soll der Auftakt für die Menschenkette auf dem Neumarkt stattfinden.

Etwa 11 500 Menschen, darunter Gäste aus Breslau und Coventry, reihten sich am Mittwoch in die Menschenkette um die Dresdner Innenstadt ein.

Zum 70. Jahrestag der Bombardierung Dresdens hatte der damalige Bundespräsident Joachim Gauck die Gedenkrede in der Frauenkirche gehalten. Gauck zitierte damals Erich Kästner: „Das, was man früher unter Dresden verstand, existiert nicht mehr. Man geht hindurch, als liefe man im Traum durch Sodom und Gomorrha. […] Fünfzehn Quadratkilometer Stadt sind abgemäht und weggeweht.“

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Der 64-jährige Steinmeier wurde am 12. Februar 2017 zum 12. Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Zuvor war er Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und später Bundesminister des Auswärtigen.

Der 13. Februar in Dresden

Am 13. Februar gedenken die Dresdner der Zerstörung ihrer Stadt im Zweiten Weltkrieg. Jedes Jahr instrumentalisieren aber auch Rechte den Gedenktag für sich.

Infos, Termine, Meinungen – Unser Themenspecial zum 13- Februar

Zum 75. Jahrestag der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg sind vielfältige Veranstaltungen geplant. So lädt die Konrad-Adenauer-Stiftung in Kooperation mit der Landeshauptstadt Dresden am 14. und 15. Februar zu einem Kongress „Schmerzhafte Erinnerung“ – Aus Anlass des 75. Jahrestags der Zerstörung Dresdens ein. Ziel des internationalen Kongresses ist es, die deutsche Perspektive zu verlassen und den Blick in die Zukunft zu richten. „Auch Gesellschaften anderer Länder können über dunkle Kapitel ihrer Geschichte berichten und Einblicke gewähren, wie sich mit offenen Wunden umgehen lässt“, schreiben die Veranstalter in der Ankündigung.

Von Thomas Baumann-Hartwig