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Macher des Dresdner SemperOpernballs sind auf der Zielgeraden

Jünger und ein bisschen anders Macher des Dresdner SemperOpernballs sind auf der Zielgeraden

Endspurt, heißt es für die Macher des SemperOpernballs, bevor sich die Türen des Opernhauses am Freitag zum 12. Mal öffnen. Für alle, die statt eleganter Abendgarderobe warme Winterkleidung bevorzugen, beginnt die Sause bereits um 18 Uhr.

2500 Gäste lädt Ballchef Hans-Joachim Frey am Freitag in die Semperoper. 15 000 Besucher werden auf dem Theaterplatz mitfeiern.
 

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden. Endspurt, heißt es für die Macher des SemperOpernballs, bevor sich die Türen des Opernhauses am Freitag zum 12. Mal öffnen. Für alle, die statt eleganter Abendgarderobe warme Winterkleidung bevorzugen, beginnt die Sause bereits um 18 Uhr. Auch in diesem Jahr werden 15 000 Besucher auf dem Theaterplatz erwartet.

Sie können sich bei dem von René Kindermann und Sarah von Neuburg moderierten Programm unter anderem auf musikalische Unterhaltung von Newcomer Vincent Weiss und den „alten Hasen“ Peter Maffay und Gunther Emmerlich freuen, bevor die Gala-Show von innen live übertragen wird. Startschuss dafür ist um 21 Uhr – traditionell mit einer Feuerwerkshow von Tom Roeder. Der möchte zur Musik des russischen Komponisten Anton Lubchenko die Sonne über Dresden aufgehen lassen, wie die Organisatoren ankündigen. Als Gruß an die Partnerstadt Sankt Petersburg wird der Leningrader Walzer gespielt.

Erklingen diese Töne, wird es auch für Guido Maria Kretschmer und Linda Zervakis ernst, die durch den Abend in der Oper mit 2500 Gästen führen. Sie begrüßen nicht nur die Preisträger Rolf Hoppe, den rumänischen Staatspräsidenten Klaus Johannis, Peter Maffay, Schauspielerin Natalia Wörner und Turner Fabian Hambüchen, sondern auch Künstler wie die ESC-Gewinnerin Conchita Wurst, Opernsängerin Aida Garifullina, das Theatre Baikal oder die Rollschuh-Artisten Sven und Jan. Höhepunkt ist der Debütantenwalzer mit 100 Tanzpaaren, bevor André Rieu als Mitternachtsact für Stimmung sorgt.

Ein bisschen jünger, ein bisschen anders möchte man in diesem Jahr sein, nicht extravagant, aber trotzdem exklusiv, wie es Ballchef Hans-Joachim Frey formuliert. Das lässt sich der Semper Opernball e.V. auch einiges kosten. Musste man im Premierenjahr 2006 mit einem Etat von 1,2 Millionen Euro auskommen, stehen jetzt 2,3 Millionen Euro zur Verfügung. Mittel, die die diesjährige Ausgabe zu einer überraschenden machen sollen, sagt Frey – unter anderem dank eines komplett veränderten Gesamtablaufs. So gebe es auch 2017 viele Preisträger – in gewohnter Salami-Taktik-Manier lässt sich der Ballchef dabei noch nicht komplett in die Karten schauen –, aber die Ehrungen sollen schneller über die Bühne gehen.

Von Christin Grödel

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