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Ermittlungen gegen zwei Polizisten wegen Geheimnisverrat eingestellt

Gruppe Freital Ermittlungen gegen zwei Polizisten wegen Geheimnisverrat eingestellt

Die Ermittlungen wegen eines möglichen Verrats von Dienstgeheimnissen an Mitglieder der mutmaßlich rechtsterroristischen „Gruppe Freital“ richten sich nur noch gegen einen namentlich bekannten Bereitschaftspolizisten. Die Verfahren gegen zwei weitere Beamte wurden eingestellt.

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Der Generalbundesanwalt hat Anklage gegen acht Mitglieder der „Gruppe Freital“ unter anderem wegen versuchten Mordes erhoben.

Quelle: dpa

Dresden. Die Ermittlungen wegen eines möglichen Verrats von Dienstgeheimnissen an Mitglieder der mutmaßlich rechtsterroristischen „Gruppe Freital“ richten sich nur noch gegen einen namentlich bekannten Bereitschaftspolizisten. „Die Verfahren gegen zwei weitere Beamte wurden eingestellt, weil sich der Verdacht nicht bestätigt hat“, erklärte der Dresdner Oberstaatsanwalt Jürgen Schär am Donnerstag. Zuvor hatte „Zeit Online“ darüber berichtet. Laut Schär laufen die Ermittlungen gegen einen dritten Bereitschaftspolizisten aber noch. Zudem gebe es ein weiteres Verfahren gegen unbekannt.

Wie das Präsidium der sächsischen Bereitschaftspolizei bestätigte, darf der vom Dienst suspendierte Beamte seine Arbeit wieder aufnehmen. Die beiden anderen in Verdacht geratenen Polizisten waren nicht von einer Suspendierung betroffen. Die Opposition im Landtag hatte wiederholt kritisiert, dass Informationen über den Fall nur scheibchenweise die Öffentlichkeit erreichten.

Der Generalbundesanwalt hat Anklage gegen acht Mitglieder der „Gruppe Freital“ unter anderem wegen versuchten Mordes erhoben. Sie stehen im Verdacht, mehrere Anschläge in Sachsen verübt zu haben. Der Prozess soll im März unter hohen Sicherheitsvorkehrungen in Dresden beginnen.

dpa

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