Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Olympia-News Schneller, höher, teurer? - Die Kosten von Olympia
Thema Specials Olympia 2016 Olympia-News Schneller, höher, teurer? - Die Kosten von Olympia
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Olympia 2016
04:10 04.08.2016
Anzeige
Berlin

Rio liegt damit immerhin unter den Organisationskosten von London 2012. Regelmäßig werden die Kosten zum Politikum in den ausrichtenden Nationen.

Das vollständige finanzielle Ausmaß der Spiele zu berechnen und zu vergleichen, ist nicht leicht: Umstritten ist etwa, ob Investitionen in die städtische Infrastruktur einbezogen werden sollten, wenn sie ohnehin geplant waren. Die OK-Ausgaben stehen dafür schwarz auf weiß in den Abschlussberichten, nachzulesen beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC).

Addiert man stattdessen alle auf Olympia bezogenen Ausgaben, gelten die Wettkämpfe in Peking 2008 mit knapp 29 Milliarden Euro als bislang teuerste Sommerspiele - die Kosten von knapp zwei Milliarden Euro, die das OK davon verbuchte, fallen dabei kaum ins Gewicht. Rio 2016 ist im Vergleich dazu billiger: Insgesamt soll das Event diesmal rund 10 Milliarden Euro kosten, ein Großteil davon fließt in die Infrastruktur, etwa eine neue Metrolinie.

Mit der Olympischen Agenda 2020 will das IOC weg vom Gigantismus. Für Tokio 2020 zeichnen sich dennoch bereits höhere Kosten ab als geplant - von umgerechnet 13 Milliarden Euro ist die Rede. Nach Rio könnte es also doch wieder teurer werden. Dank zahlungskräftiger Sponsoren und Medienpartner sowie Touristen sind aber auch immense Einnahmen zu erwarten.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige