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Olympia-News Kämpferische Parole bei den Hockey-Damen vor USA-Match
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Olympia 2016
10:24 14.08.2016
Janne Müller-Wieland verlangt vollen Einsatz von ihren Mitspielerinnen. Quelle: Jeon Heon-Kyun
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Rio

Vor dem Viertelfinale greifen die deutschen Hockey-Damen auf kämpferische Parolen zurück. Nach zuletzt zwei Niederlagen muss das Team seine Leistung deutlich optimieren, um am Montag (17.30 Uhr) gegen die USA die Chance auf eine Medaille bei den Olympischen Spielen in Rio zu wahren.

"Wer jetzt nicht alles gibt und nicht alles reinlegt, der ist hier am falschen Ort", sagt Spielführerin Janne Müller-Wieland. Zum Ende der Vorrunde verloren die Deutschen gegen Spanien (1:2) und die Niederlande (0:2). "Wenn wir so spielen, dann reicht es nicht", sagt Bundestrainer Jamilon Mülders. "Du kannst dir gegen solche Gegner als Nummer neun der Welt kein schwaches Viertel erlauben. Du musst ohne Rücksicht auf das eigene Wohl oder Weh investieren."

Und nun trifft seine Mannschaft auf die Nummer fünf der Welt, das Team USA. "Der Gegner ist Weltklasse, aber wenn wir unsere Performance bringen, können wir das gewinnen", kündigt die Hamburgerin Müller-Wieland an.

Wie das nach dem holprigen Einzug in die K.o.-Runde gehen soll? "Im Viertelfinale muss jeder für jeden noch mehr laufen, noch ein Prozent mehr geben", fordert Franzisca Hauke.

Das wird gegen die Amerikanerinnen nötig sein: Laut Bundestrainer Mülders haben die USA die Mannschaft, die sich in den vergangenen Jahren am besten entwickelt hat. "Sie sind athletisch herausragend und haben mit das kompakteste Team. Ihre Spielweise ist sehr intelligent, mit sehr guter Defensive und extrem gutem Konterverhalten", sagt er.  

Doch der Berliner hat auch einen Schwachpunkt erkannt: "Sie haben keine herausragende Strafecken-Schützin." Dies wird voraussichtlich in den Matchplan einfließen, den Mülders entwickeln möchte. Ob Nike Lorenz Teil davon sein kann ist unklar. Der Mannheimer Verteidigerin war am Samstag die Niederländerin Maartje Paumen mit der Hüfte zwischen die Schulterblätter gestürzt. "Wir müssen jetzt sehen, die Physiotherapeuten sind bei ihr", sagt Mülders. 

dpa

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