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Olympia-News Die Hölle der 50 Meter Freistil: Atemlos in den Schmerz
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Olympia 2016
20:17 12.08.2016
Dorothea Brandt tritt über 50 Meter Freistil an. Quelle: Lukas Schulze
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Rio de Janeiro

"Es ist diese Urangst, die ich überwinden muss", sagt sie. Im Vorlauf wurde sie 13. "Zufrieden bin ich nicht. Ich wäre gern schneller gewesen."

Für Brandt ist nicht atmen schwerer als für andere. Als Kind wäre sie zweimal fast ertrunken. Um erfolgreich zu sein, muss die 32-Jährige den Atemreflex im Becken unterdrücken. "Wenn ich atme, hab ich keinen Benefit, weil es nicht in den Zellen ankommt. Es ist wirklich Zeitverschwendung", sagt die Psychologiestudentin der SG Essen.

Mit Ex-Weltmeister Mark Warnecke hat sie für ihr Ziel Olympia-Finale ihren Körper umgeformt, durch extensives Krafttraining etwa zehn Kilogramm Muskelmasse aufgebaut. "Ich habe mir wirklich den Arsch abgearbeitet. Wenn ich mich jetzt im Spiegel anschaue, denke ich: Geil, ich fühle mich nicht unweiblich", sagt die WM-Zehnte über ihren muskulösen Körper. Dieser ist im Freistilsprint unerlässlich, um die Kraft optimal umzusetzen. Dass dies ästhetisch aussehen kann, davon zeugen Dorothea Brandts Nacktfotos in einem Lifestyle-Magazin.

dpa

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