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Kulturpalast Dresdens Kulturpalast erstrahlt in neuem Glanz
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Mit einem Festakt ist am Freitagabend der Dresdner Kulturpalast wiedereröffnet worden. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Mit einem Festakt ist am Freitagabend der Dresdner Kulturpalast wiedereröffnet worden. Damit erhält die Stadt wenige Monate nach der Eröffnung des Kraftwerks Mitte mit Staatsoperette und Theater Junge Generation eine weitere attraktive Kulturstätte mit Ausstrahlung über Dresden hinaus.

Ein Tag zum Jubeln für Dresdens Kultur. mit einem feierlichen Festakt und großer Musik ist der Kulturpalast wieder eröffnet worden. Wir waren mit der Kamera dabei.

In Anwesenheit von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der die Festrede hielt, und von Bundesinnenminister Thomas de Maizière, des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (alle CDU), Vertretern aus Dresdner Partnerstädten, der Kirche, Politik und Kultur sprach Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) von einem Tag zum Jubeln. „Mitten im Herzen der Stadt Dresden ist dieser Kulturpalast ein Bekenntnis zur eigenen Vergangenheit – ein Bekenntnis, das die komplexe Geschichte der Stadt in der DDR einschließt, statt einfach in die vermeintlich unbeschwerte Zeit des Barock und der Renaissance zu verweisen“, betonte Hilbert. „Wir erhalten dieses Gebäude nicht nur wegen seiner besonderen Architektur. Vielmehr erhalten wir ein Zeugnis der Epoche, die viele hier im Saal und die große Teile Deutschlands und der Deutschen geprägt hat.“

Kulturpalast Eröffnung Grußwort Dirk Hilbert (290,4 kB)

Der 1969 errichtete Dresdner Kulturpalast war ein kultureller Mehrzweckbau. Nach langen Diskussionen begann 2012 schließlich der Umbau, durch den jetzt ein akustisch hervorragender Konzertsaal, eine neue städtische Zentralbibliothek und eine Spielstätte für das Kabarett „Die Herkuleskeule“ entstanden sind. Damit erhält das städtische Orchester, die Dresdner Philharmonie, einen Saal, der im internationalen Maßstab Bestand hat.

Dass der Saal gelungen ist, davon überzeugten Orchester und Chefdirigent Michael Sanderling, Julia Fischer (Violine), Solisten und die Philharmonischen Chöre sowie der MDR-Rundfunkchor das Publikum. Es erklangen Werke von Schostakowitsch, Mendelssohn, Schubert und das Finale „Ode an die Freude“ aus Beethovens 9. Sinfonie. „Der Kulturpalast stiftet Identität. Eine offene, kreative und bunte Identität“, feierte Hilbert das Ergebnis des rund 100 Millionen Euro teuren Umbaus. Bundesfinanzminiser Schäuble betonte den Gemeinschaftstiftenden Wert von Kultur und gratulierte Dresden zu dem tollen Haus. 

Kerstin Leiße

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