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Dresden nimmt Kürzung für Philharmonie zurück

Orchester erleichtert Dresden nimmt Kürzung für Philharmonie zurück

Die Stadt Dresden hat geplante Kürzungen für die Philharmonie zurückgenommen und damit Freude im Orchester und bei den Musikfans ausgelöst. Ursprünglich hatte der Stadtrat den Etat des Orchesters um 250.000 Euro pro Jahr absenken wollen.

Die Stadt nimmt Kürzung für die Dresdner Philharmonie zurück.

Quelle: Archiv

Dresden. Die Stadt Dresden hat geplante Kürzungen für die Philharmonie zurückgenommen und damit Freude im Orchester und bei den Musikfans ausgelöst. „Nach den Turbulenzen der vergangenen Wochen versetzt uns dieser Beschluss wieder in die Lage, auf Basis des Betreiber- und Bespielungskonzepts die Eröffnung des Kulturpalastes zügig vorzubereiten. Für das in uns gesetzte Vertrauen bedanken wir uns“, erklärte Intendantin Frauke Roth am Freitag. Die Philharmonie blicke nun nach vorn und freue sich auf den lang ersehnten Konzertsaal, der Ende April 2017 eröffnet werden soll.

Ursprünglich hatte der Stadtrat den Etat des Orchesters um 250.000 Euro pro Jahr absenken wollen. Chefdirigent Michael Sanderling erklärte daraufhin, er stehe nicht mehr für Gespräche über eine Vertragsverlängerung nach 2019 zur Verfügung. Ob er nun seine Entscheidung überdenkt, blieb unklar. „Für konstruktive Gespräche über Atmosphäre, Themen und Zusammenarbeit im Rahmen meines bestehenden Vertrages stehe ich selbstverständlich jederzeit bereit“, ließ Sanderling am Freitag ausrichten. Die Rücknahme der Kürzung war möglich, weil Mittel im Stadthaushalt umverteilt wurden.

Von dpa

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