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Kulturpalast Der Dresdner Kulturpalast braucht ein neues Bespielungskonzept
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13:00 08.12.2016
Der Dresdner Kulturpalast braucht ein neues Bespielungskonzept Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Die von der rot-grün-roten Stadtratsmehrheit beschlossene Kürzung im Etat der Dresdner Philharmonie um 250.000 Euro pro Jahr kann dazu führen, dass der Stadtrat ein neues Bespielungskonzept für den Kulturpalast verabschieden muss. Das stellt jetzt die Stadtverwaltung in einem internen Schreiben fest. Im September hatte der Stadtrat noch mit großer Mehrheit ein Bespielungs- und Betreibungskonzept für den Kulturpalast ohne finanzielle Abstriche am Etat der Philharmonie beschlossen.

Eine Durchführung des beschlossenen Bespielungskonzeptes sei unter den Prämissen der Einsparungen ohne signifikante Veränderungen – die Reduzierung von eigenen Veranstaltungen und Kooperationsprojekten – voraussichtlich nicht mehr möglich, heißt es in dem Schreiben. Die Leitung der Philharmonie werde die Auswirkungen des Haushaltsbeschlusses auf die Bespielung des Kulturpalastes bis Mitte Dezember mit dem Geschäftsbereich von Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Die Linke) erörtern. „Gegebenenfalls ist zum Bespielungskonzept eine erneute Beschlussfassung durch den Stadtrat erforderlich“, heißt es.

Es wäre ein einmaliger Vorgang, wenn ein vom Stadtrat beschlossenes Konzept nach dem Haushaltsbeschluss mit veränderten Parametern noch einmal beschlossen werden müsste. So weit ist es noch nicht. Nach DNN-Informationen suchen mehrere Stadtratsfraktionen, Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und Klepsch nach Auswegen aus dem Dilemma.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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