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Arbeiten am Kulturpalast: Die Fahnenmasten müssen warten

Sorgen Arbeiten am Kulturpalast: Die Fahnenmasten müssen warten

Am 28. April wird der Kulturpalast eingeweiht. Die Sanierung der drei 30 Meter hohen Fahnenmasten wird aber erst im Juli beginnen. Die Arbeiten ließen sich nicht mit der Sanierung der Außenanlagen in Einklang bringen, teilte die Stadt mit.

Die Fahnenmasten werden nicht bis zur Eröffnung saniert.
 

Quelle: ZB

Dresden. Es wird knapp. Am 28. April soll der sanierte Kulturpalast mit einem Festakt eingeweiht werden. Die Einladungskarten sind schon gedruckt, aber eine gewisse Restunsicherheit bleibt angesichts des anspruchsvollen Programms, das Bauarbeiter und Gutachter noch zu absolvieren haben. Sicher ist dagegen nach Angaben von Straßen- und Tiefbauamtsleiter Reinhart Koettnitz, dass die Außenanlagen nicht rechtzeitig zum 28. April fertig werden.

Der große Teil der Arbeiten an den Freiflächen rund um das Gebäude kann zwar wie geplant bis Ende März abgeschlossen werden. „Ausgenommen ist jedoch der Anschlussbereich an der Schloßstraße“, so der Amtsleiter. Die hier noch anstehenden Restleistungen könnten erst dann realisiert werden, wenn die Baustelleneinrichtung des Kulturpalastes abgebaut wird.

Die Arbeiten an den Außenanlagen seien im Großen und Ganzen laut Planung ausgeführt worden, Ausnahme: die Sanierung der drei 30 Meter hohen Fahnenmasten. Obwohl sie aus außergewöhnlich gutem Stahl gefertigt wurden, müssen sie entrostet und gestrichen werden. Außerdem sollen die Fahnenmasten eine neue Seilzugtechnik für 150.000 Euro erhalten. Für diese Arbeiten muss eine gesonderte Baustelleneinrichtung mit Gerüsten und Hubtechnik errichtet werden. „Dies führt zu Überschneidungen mit der Herstellung der Oberflächen und zu logistischen Konflikten“, so Koettnitz, „um die Fertigstellung der Vorfläche des Kulturpalastes nicht zu gefährden, ist daher die Mastsanierung nicht Bestandteil der derzeitigen Arbeiten.“

Die drei Fahnenmasten sollen nun während der Spielzeitpause im Juli und August saniert werden, kündigte der Amtsleiter an. Die Außenanlagen des Kulturpalastes werden vom Straße- und Tiefbauamt für rund 2,33 Millionen Euro erneuert. Dabei orientiert sich die Gestaltung an dem historischen Vorbild. So werden auch die drei quadratischen Wasserbecken wieder aufgebaut. Neu sind Sitzbänke und Stellplätze für Fahrräder. In den Kulturpalast ziehen neben Philharmonie und Herkuleskeule auch die Städtischen Bibliotheken ein, viele der Besucher dürften auf zwei Rädern in die Innenstadt kommen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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