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13:12 24.12.2016
Dirk Hilbert  Quelle: Archivt

Was mir heilig ist? Mein Sommerurlaub! Sie werden sich jetzt sicherlich fragen, wie man so kurz vor Weihnachten an den Sommerurlaub denken kann?

Die Kinder warten sehnsüchtig auf den ersten Schnee, die Tannenbäume sind geschmückt und in der Luft hängt der Duft von Zimt und Glühwein. Und da ist mir ein Sommerurlaub heilig? Das Warum ist eigentlich ganz einfach. Im Sommer nehme ich mir zwei Wochen Zeit. Nur für meine Familie und mich. Ich bin so gut wie nicht erreichbar, telefoniere nicht schnell noch mal dienstlich oder checke auch nicht stündlich Mails. Nein, im Sommer verkneife ich mir das alles.

Wenn es um Bräuche zu Weihnachten geht, dann bin ich flexibel. Ich hänge auch nicht an bestimmten Ritualen oder Liedern.

Weihnachten verändert sich mit jedem Jahr, vor allem wenn man einen kleinen Wirbelwind zu Hause hat. Ich freue mich sogar darauf, zwischen den Feiertagen ein paar Stunden pro Tag ins Büro zu gehen. Dann genieße ich es, einmal einen Artikel in Ruhe lesen zu können oder einen wichtigen Brief zu schreiben, den ich schon lange im Kopf gehabt und für mich formuliert habe. Dinge, für die sonst kaum Zeit bleibt.

Aber im Sommerurlaub kann und will ich mich ganz und gar auf meine Familie konzentrieren. In diesem Jahr waren wir auf der Mecklenburgischen Seenplatte paddeln. Dort auf dem Wasser hört man oft nichts als Natur, keine Straßen- und keine Stadtgeräusche. Handy und Tablet haben hier nichts zu suchen. Diese Ruhe hat etwas Heiliges, wie in einer riesigen grünen Kathedrale. Von diesen Tagen kann ich zehren, das reicht sogar bis Weihnachten.

Und an Weihnachten beginnen wir wieder zu planen und uns auf den Sommer zu freuen. Das ist mir auch heilig.

Von Dirk Hilbert, Oberbürgermeister von Dresden

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