Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Sächsischer AfD-Sprecher hält Spaltung der Partei für möglich

Bundestagswahl Sächsischer AfD-Sprecher hält Spaltung der Partei für möglich

Der sächsische AfD-Sprecher Thomas Hartung sieht seine Partei von einer Spaltung bedroht. „Sie liegt im Bereich des Möglichen“, sagte Hartung am Montag in Dresden. Wenn die AfD es sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene schaffe, diese Spaltung abzuwenden, wäre er sehr froh.

Symbolbild

Quelle: AfD

Dresden. Der sächsische AfD-Sprecher Thomas Hartung sieht seine Partei von einer Spaltung bedroht. „Sie liegt im Bereich des Möglichen“, sagte Hartung am Montag in Dresden. Wenn die AfD es sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene schaffe, diese Spaltung abzuwenden, wäre er sehr froh. Laut Hartung habe sich die Entwicklung seit einigen Monaten angedeutet. Man habe stillgehalten, um den Erfolg der Partei nicht zu geführten. „Diese Klärung wird herbeigeführt werden müssen.“

Laut Hartung unterscheiden sich in der AfD Flügel, ob man gestalten und Politik machen oder bloß im Oppositionssessel sitzen und Diäten abgreifen wolle. AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland rechnete Hartung nicht zu letzterem Personenkreis. Gauland werde aber eine Politik machen „in einem Vokabular, einer Stilistik und vielleicht auch mit Themen, die jetzt nicht die Themen sind, die die AfD originär auszeichnen“.

Hartung stellte sich hinter die Entscheidung Petrys, der Fraktion im Bundestag nicht anzugehören. Er fühle auch bei anderen AfD-Mitgliedern eine Sympathie für diese Entscheidung. Sie sei keine Täuschung ihrer Wähler, sondern die „konsequente Fortsetzung ihrer politischen Linie“, die sie weiter verfechten wolle: „Fundamentalopposition ist nicht das, was Frauke Petry will.“

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wahl überregional

Die Bundestagswahl 2013 war in Dresden eine eindeutige Angelegenheit. Mit rund 40 Prozent holte die CDU die mit Abstand meisten Stimmen, gefolgt von Linken und SPD. Wir zeigen ihnen noch einmal im Detail, wie die Dresdner damals abstimmten. mehr