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Wer trödelt, wird bestraft: Wahlplakate müssen aus dem Stadtbild verschwinden

Eine Woche Zeit Wer trödelt, wird bestraft: Wahlplakate müssen aus dem Stadtbild verschwinden

Nach der Wahl ist das große Aufräumen angesagt. Straßenlaternen, Masten und das ganze Stadtbild wollen von den Wahlplakaten befreit werden. Und das innerhalb einer Woche. Schon am Montagmorgen waren die ersten Helfer fleißig, beispielsweise an der St. Petersburger Straße.

Wochenlang dominierte Wahlwerbung das Stadtbild - jetzt müssen die Plakate weg.

Quelle: Archiv

Dresden.  Nach der Wahl ist das große Aufräumen angesagt. Straßenlaternen, Masten und das ganze Stadtbild wollen von den Wahlplakaten befreit werden. Und das innerhalb einer Woche. Schon am Montagmorgen waren die ersten Helfer fleißig, beispielsweise an der St. Petersburger Straße. „Alle verfügbaren Kräfte sind dafür im Einsatz“, sagt Klaus Hirschütz (SPD), „Ehrenamtliche wie auch kommerzielle Anbieter.“ So viele, dass die genaue Anzahl gar nicht beziffert werden könne.

Vonseiten der Stadt drohten nämlich „drakonische Strafen“, wenn nach Ablauf der Frist noch irgendwo Plakate seiner Partei hängen würden, weiß Hirschütz. Dann wird nämlich das Straßen- und Tiefbauamt tätig und entfernt auf Kosten der Partei die übrigen Plakate.

Auch die Grünen greifen, wie schon beim Aufhängen, auf Parteimitglieder zurück. „Die Plakate werden zentral gesammelt“, sagt Stadtvorstands-Sprecher Achim Wesjohann. Wie schnell das gehe, hänge vom ehrenamtlichen Engagement ab. „Eine temporär beschäftigte Mitarbeiterin der Geschäftsstelle kontrolliert den Fortschritt der Arbeiten.“ Wer nach dem 1. Oktober noch Plakate entdeckt, kann dies bei der Stadtverwaltung melden.

Von DNN

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