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Wahl in Dresden und Umgebung Wahlforum im Luthersaal der Friedenskirche
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19:00 30.08.2017
Felix Garz und Sophie Ruby haben das Wahlforum gemeinsam mit drei weiteren Ehrenamtlichen organisiert. Quelle: Lisa-Marie Leuteritz
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Radebeul

Bald schon werden die Plakate und Flyer in der Stadt verteilt sein und dann geht es am 7. September um 19 Uhr los mit dem Wahlforum zur Bundestagswahl 2017. Die Direktkandidaten für den Landkreis werden an diesem Abend im Luthersaal der Friedenskirche Platz nehmen und sich den Fragen der Besucher stellen, sowie über Demokratie und Partizipation diskutieren. Der Diskussions- und Fragerunde stellen sich Tilo Hellmann, Direktkandidat der Linken und Volker Herold, Direktkandidat der Grünen. Außerdem wird Matthias Rößler in Vertretung für Thomas de Maiziére für die CDU auf dem Podium Platz nehmen, der Terminkalender des Bundesinnenministers war einfach zu voll. Susann Rüthrich, Direktkandidatin der SPD und Maximilian Schikore-Pätz als Direktkandidat der FDP vervollständigen die Diskussions- und Fragerunde.

Organisiert wird das Forum vom Jugend- und Kulturverein Noteingang Radebeul e.V. . Felix Garz und Sophie Ruby sind zwei der fünf Organisatoren und hatten bereits im April dieses Jahres die ersten Ideen. Beide wollen ermöglichen, dass der Wähler am 24. September informiert sein Kreuz setzen kann. „Ich habe damals schon das Wahlforum 2013 mitgemacht und dachte mir, warum nicht noch mal?“, erklärt Felix. Vor allem auch Jugendliche haben laut Sophie Ruby großes Interesse an der Politik und Fragen, die sie von den Kandidaten beantwortet haben möchten. Das zeigte die Veranstaltung vor zwei Jahren zur Landtagswahl. Damals fand ein Forum in ähnlicher Form im Weißen Haus statt. „Der Raum war voll, von Politikverdrossenheit bei jungen Menschen war da nichts zu spüren“, erinnert sich Sophie.

Am 7. September sind alle Interessierten willkommen, egal ob sie schon wählen dürfen oder nicht. Fragen können bereits jetzt eingesendet werden, beispielsweise als Nachricht über das Facebookprofil „Wahlforum Radebeul“. Der Abend wird sich so gliedern, dass es eine kurze Vorstellungsrunde geben wird und anschließend werden die ersten konkreten Themen diskutiert. In der Pause werden Fragen schriftlich gesammelt und Moderatorin Nina Gbur vom Netzwerk für Demokratie und Courage wird diese dann den Direktkandidaten und Vertretern stellen. Anschließend sind die Parteien auch noch an den eigenen Ständen vertreten und können mit Besuchern ins persönliche Gespräch kommen.

Im Gegensatz zum letzten Wahlforum vor vier Jahren wurde die AfD in diesem Jahr bewusst nicht eingeladen. „Die Partei vertritt inzwischen unter anderem rassistische Positionen, die wir nicht mehr vertreten können und wollen“, erklärt Sophie Ruby. Dennoch ist die Vielfalt mit fünf Parteien an diesem Abend durchaus gegeben. Der Eintritt ist frei.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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