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Nur zwei Spitzenkandidaten kommen nach Dresden

Bundestagswahl Nur zwei Spitzenkandidaten kommen nach Dresden

Von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen kann der Dresdner Wähler dem Spitzenpolitiker seiner Wahl in diesem Jahr zumeist nicht. Martin Schulz meidet die Landeshauptstadt genauso wie Angela Merkel. Nur Christian Lindner und Cem Özdemir wagen den Schritt zum Dresdner Wahlkampfauftritt.

Angela Merkel wird in Dresden plakatiert. sie persönlich lässt die Stadt im Wahlkampf 2017 aber aus.
 

Quelle: dpa

Dresden.  Von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen kann der Dresdner Wähler dem Spitzenpolitiker seiner Wahl in diesem Jahr zumeist nicht. Martin Schulz meidet die Landeshauptstadt genauso wie Angela Merkel. Zur Wahl 2013 war Merkel immerhin einmal, der damalige SPD-Spitzenmann Peer Steinbrück gleich zweimal in der sächsischen Landeshauptstadt zu Gast. Auch die Linken Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch kommen nicht in den Wahlkreis ihrer Parteichefin Katja Kipping, genauso wenig das AfD-Spitzenduo Alexander Gauland und Alice Weidel.

Nur Christian Lindner (FDP, 10. September, Erlwein-Capitol) und Cem Özdemir (Grüne, 7. September, Bärenzwinger) wagen den Schritt zum Wahlkampfauftritt in Dresden. „Natürlich freuen wir uns sehr, dass Christian Lindner in die sächsische Landeshauptstadt Dresden kommt“, so Robert Malorny, FDP-Direktkandidat für den Wahlkreis Dresden I. Der Besuch in Dresden sei Teil der bundesweiten Wahlkampftour, die mindestens eine Großveranstaltung pro Bundesland vorsieht. Auch für die Grünen ist Dresden ein wichtiger Wahlkampfort.

Von der SPD Dresden heißt es, man habe keinen Einfluss auf die Termine von Martin Schulz. Diese werden in Berlin gemacht, außerdem war er ja schon in Leipzig und Chemnitz. Angela Merkel setzt in ihrer Wahlkampftournee vor allem auf die Unterstützung junger bzw. neuer Kandidaten und tritt in Sachsen in Annaberg-Buchholz und Torgau auf.

Ein bisschen Politprominenz spült das Wahljahr aber trotzdem nach Dresden. Ihre Parteien vertreten Sigmar Gabriel (SPD; 8. September, Ballhaus Watzke) und Gregor Gysi gemeinsam mit Katja Kipping (Linke; 11. September, Goldener Reiter). „Der Termin ist unter anderem auch deshalb so gewählt, weil wir Pegida nicht den Montag nur für sich überlassen wollen“, meint Dresdens Linken-Vorsitzender Jens Matthias. Thomas de Maizière (CDU) war am 8. August bereits in wahlkämpferischer Mission in der Stadt.

Von Franziska Schmieder

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