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Linke hängt Wahlplakate in Dresden zu zeitig auf

Bundestagswahl Linke hängt Wahlplakate in Dresden zu zeitig auf

Die Linke hat ihre Plakate zur Bundestagswahl in Dresden zu zeitig aufgehangen. Bereits am Dienstag standen an vielen Straßen die Wahl-Slogans für den 24. September. Erlaubt ist das Plakatieren jedoch erst ab Samstag. Die Partei spricht von einem Fehler eines Subunternehmens.

Bereits am Dienstag wurden Großflächenwahlplakate der Linken in Dresden aufgebaut. Zulässig ist die Wahlwerbung allerdings erst ab Samstag.

Quelle: mir

Dresden. Die Linke hat ihre ersten Plakate zur Bundestagswahl in Dresden zu zeitig aufgestellt. Bereits am Dienstag standen an vielen Straßen die Wahl-Slogans für den 24. September. Erlaubt ist das Plakatieren laut Satzung jedoch erst ab Samstag. Die Partei spricht von einem Fehler eines Subunternehmens.

„Dem Dienstleister der die Wahlplakate verteilt, lag ein Terminfehler vor, da ihm nicht bewusst war, dass es in Dresden erst ungewohnt spät erlaubt ist, die Plakate aufzustellen. Wir haben seit Dienstagmorgen daran gearbeitet alle Plakate unkenntlich zu machen oder verschwinden zu lassen“, erklärt Thomas Dudzak, Mitarbeiter der Landespartei, gegenüber den DNN. Bis Mittwochabend sollen alle 15 Wahlplakate in der Stadt verschwunden sein.

Am Dienstag waren die Plakate an vielen Stellen in der Stadt zu sehen, wie beispielsweise an der Auffahrt zur Marienbrücke, am List-Platz oder an der Ammonstraße.

Wie das Straßen- und Tiefbauamt am Mittwoch bestätigte, ist Wahlwerbung im öffentlichen Verkehrsraum erst ab dem 19. August zulässig. Private Flächen wären davon allerdings ausgenommen. Das Amt werde die Partei nun anschreiben und auffordern die zu früh aufgestellte Wahlwerbung zu entfernen.

Die Linke ist nicht die erste Partei, der so ein Fehler passiert. Bereits zur Bundestagswahl 2013 gab es Streit in Dresden. Damals hatte unter anderem die SPD die ersten Plakate zu früh aufgehängt.

Von mir/sl

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