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Kipping führt Sachsenliste der Linken zur Bundestagswahl an

Nominiert Kipping führt Sachsenliste der Linken zur Bundestagswahl an

Die Bundesvorsitzende Katja Kipping soll die sächsische Linke in den Bundestagswahlkampf führen. Auf einem kleinen Parteitag in Dresden nominierten 79,5 Prozent der Delegierten die 39-Jährige als Spitzenkandidatin der Landesliste. 35 Delegierte stimmten für Kipping, fünf mit Nein, vier enthielten sich.

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Katja Kipping

Quelle: dpa

Dresden. Die Bundesvorsitzende Katja Kipping soll die sächsische Linke in den Bundestagswahlkampf führen. Auf einem kleinen Parteitag in Dresden nominierten 79,5 Prozent der Delegierten die 39-Jährige als Spitzenkandidatin der Landesliste. 35 Delegierte stimmten für Kipping, fünf mit Nein, vier enthielten sich. Endgültig bestätigen muss dies aber noch ein Landesparteitag Ende April in Glauchau. Dort soll über sämtliche Kandidaten der Landesliste für die Bundestagswahl im September entschieden werden.

Kipping sei als profilierte Sozialpolitikerin genau die Richtige, um die Landesliste anzuführen, erklärte Linke-Landeschef Rico Gebhardt. „Es geht darum, den Menschen nicht nur ein inhaltliches, sondern auch ein glaubhaftes personelles Angebot zu machen. Es geht darum, jemanden zu nominieren, der unsere Werte glaubhaft vertritt.“ Kipping sagte, die Linken stünden für einen „sozialen Aufbruch“, den das Land jetzt brauche.

Ziel der sächsischen Linken ist es, ihre acht Mandate im Bundestag zu verteidigen. Alle Bundestagsabgeordneten haben angekündigt, erneut zu kandidieren. „Wir setzen auf einen Zweistimmenwahlkampf, weil wir für eine starke Linke eintreten wollen“, sagte Parteisprecher Thomas Dudzak. Die sächsischen Linken wollen im Bundestagswahlkampf die soziale Gerechtigkeit in den Fokus rücken und sich als Partei der ostdeutschen Interessen positionieren.

Von Birgit Zimmermann

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