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Wahl in Dresden und Umgebung Dresden winken zusätzliche Bundestagsabgeordnete
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15:00 05.07.2017
Dresden winken nach der Bundestagswahl im September mehrere zusätzliche Bundestagsabgeordnete.   Quelle: dpa
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Dresden

 Dresden winken nach der Bundestagswahl im September mehrere zusätzliche Bundestagsabgeordnete. Während bislang vier Politiker in Berlin die sächsische Landeshauptstadt vertreten, könnten es im neuen Bundestag bis zu sieben Parlamentarier sein.

Als direkt gewählte Abgeordnete sind bislang Andreas Lämmel und Arnold Vaatz (beide CDU) in Berlin. Beide haben zudem nach aktuellem Stand die wohl besten Chancen, erneut als Direktkandidaten in den Bundestag einzuziehen. Die Direktkandidaten werden über die so genannte Erststimme gewählt. Für jeden Wahlkreis, für das Stadtgebiet Dresden sind das die Wahlkreise 159 und 160, zieht jeweils ein Abgeordneter in den Bundestag ein.

Die zweite Chance auf Berlin ist die Zweitstimme. Hier ziehen die Kandidaten in den Bundestag ein, deren Parteien die meisten Zweitstimmen erringen konnten. Entscheidend ist die Platzierung auf den von den Parteien festgelegten Landeslisten. 2013 waren das aus Dresden Katja Kipping (Linke) und Stephan Kühn (Grüne). Beide Abgeordneten haben auch in diesem Jahr gute Chancen, wobei der Grüne Kühn bei zuletzt nur drei Prozent in einer MDR-Wahlumfrage für seine Partei zittern muss.

Im Herbst wählt Deutschland einen neuen Bundestag. Die Zahl der Abgeordneten aus Dresden könnte sich nahezu verdoppeln! Diese Dresdner haben gute Chancen auf das Ticket für Berlin.

Weitere Abgeordnete könnten zum bisherigen Quartett hinzukommen: So würde es beim aktuell wahrscheinlichen Widereinzug der FDP deren Dresdner Politiker Torsten Herbst sicher schaffen. Die FDP hat ihn auf Platz eins der Landesliste gewählt. Nahezu sicher ist der Bundestagseinzug für den Dresdner AfD-Mann Jens Maier, der auf Platz zwei der AfD-Liste steht.

Ein entsprechendes Wahlergebnis vorausgesetzt, könnte auch der Dresdner SPD-Chef Richard Kaniewski den Sprung nach Berlin schaffen. Er wurde von seiner Partei auf Listenplatz sechs gesetzt. 2013 hatte dieser ausgereicht. Entscheid dafür ist am Ende, ob die Sozialdemokraten wieder rund 15 Prozent der Stimmen im Freistaat erringen können. Bei der Juni-Umfrage des MDR kamen die Sozialdemokraten allerdings nur auf elf Prozent.

Von S. Lohse

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