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Wahl in Dresden und Umgebung Dresden fehlen noch 1000 Wahlhelfer
Thema Specials Bundestagswahl 2017 in Dresden Wahl in Dresden und Umgebung Dresden fehlen noch 1000 Wahlhelfer
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07:38 10.07.2017
Im Herbst ist Bundestagswahl. Dresden fehlen noch rund 1000 Helfer.  Quelle: dpa
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Dresden

In Dresden laufen die Vorbereitungen auf die Bundestagswahl auf Hochtouren. Wie die Stadtverwaltung auf DNN-Anfrage mitteilte, fehlen allerdings immer noch rund 1000 Wahlhelfer. Zwar hätten sich bereits 2290 Freiwillige gemeldet, nötig sind am Wahltag am 24. September aber rund 3300 Helfer.

Vor allem am Stadtrand, in Mobschatz, Altfranken, Schönfeld-Weißig oder Cossebaude, werden noch Freiwillige gesucht, teilte die Stadtverwaltung mit. Doch auch in allen anderen Stadtteilen gebe es noch freie Plätze. Wer spezielle Einsatzwünsche hat, sollte sich aber schnell melden. Mitmachen könne jeder, der mindestens 18 Jahre alt, deutscher Staatsbürger ist und mindestens drei Monate in Dresden lebt. Als kleines Extra gibt es in diesem Jahr erstmals am Wahltag freie Fahrt in Bus und Bahn für alle Wahlhelfer.

Auch wer selbst zur Wahl antreten will, muss sich sputen. Laut Landeswahlleiter Burkhard Müller haben Bewerber noch bis zum 17. Juli, 18 Uhr, die Chance, ihre Bewerbung einzureichen. Wie viele Parteien sich bislang im Freistaat zur Wahl stellen, verriet Müller nicht. Sicher ist, dass sich im Wahlkreis Dresden I bislang elf, im Wahlkreis Dresden II bislang zehn Politiker als Direktkandidaten haben aufstellen lassen, so Kreiswahlleiterin Ingrid van Kaldenkerken.

Wahlkampf ab Mitte August

Ab dem 19. Juli wird der Wahlkampf dann auch im Stadtbild ankommen. Ab dann sind in Dresden Wahlplakate erlaubt. Bis dahin dürfen Parteien nur direkt bevorstehende Veranstaltungen bewerben.

Ab dem 19. August werden auch die Wahlbenachrichtigungen verschickt, auf denen die Dresdner ihr Wahllokal finden oder die Briefwahl beantragen können. Wählen darf jeder deutsche Staatsbürger ab 18 Jahren, der seit drei Monaten in der Bundesrepublik wohnt und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen ist.

Von S. Lohse

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