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Diese Dresdner sitzen im neuen Bundestag

Zuwachs für die Landeshauptstadt Diese Dresdner sitzen im neuen Bundestag

Die sächsische Landeshauptstadt ist auch im 19. Bundestag mit mehreren Abgeordneten vertreten. Nach Auszählung aller Stimmen steht fest, dass alle größeren Parteien einen Vertreter der Landeshauptstadt entsenden können – mit Ausnahme der SPD.

Die sächsische Landeshauptstadt ist auch im 19. Bundestag mit mehreren Abgeordneten vertreten.

Quelle: Montage DNN

Dresden. Die sächsische Landeshauptstadt ist auch im 19. Bundestag mit mehreren Abgeordneten vertreten. Nach Auszählung aller Stimmen steht fest, dass alle größeren Parteien einen Vertreter der Landeshauptstadt entsenden können – mit Ausnahme der SPD. Insgesamt sitzen künftig 37 Sachsen im Bundestag.

Die beiden Direktmandate gingen wie in der Vergangenheit an Andreas Lämmel und Arnold Vaatz von der CDU, auch wenn es für beide dieses Mal deutlich knapper war als bei den vergangenen Wahlen. Streng genommen gehört auch Thomas de Maiziere zu den Dresdner Abgeordneten. Der Bundesinnenminister trat zwar im Wahlkreis Meißen an, lebt aber in Dresden.

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Für die Linken sitzt weiter Parteichefin Katja Kipping auf den blauen Stühlen im Reichstagsgebäude. Zwar verpasste Kipping erstaunlich knapp das Direktmandat, zieht aber über die Landesliste sicher wieder in den Bundestag ein. Auch der Grüne Stephan Kühn darf sich auf weitere vier Jahre freuen. Auch er musste dieses Mal zittern, am Ende holten die Grünen aber ausreichend Zweitstimmen, so dass Kühns Listenplatz doch noch griff.

Neu im Bundestag ist Jens Maier von der AfD. Der Noch-Richter war sogar relativ nah am Direktmandat, ist aufgrund des hohen Wahlergebnisses der AfD aber auch so ganz sicher in Berlin. Neu in Berlin wird auch Torsten Herbst von der FDP Dresden vertreten. Herbst kandidierte bei der Wahl zwar in Bautzen, ist jedoch ein Vertreter des Dresdner Kreisverbandes.

Weiterhin keinen Dresdner darf die SPD entsenden. Sowohl Christian Avenarius als auch Richard Kaniewski waren bei den Erststimmen chancenlos. Kaniewski hätte bei einem guten Zweitstimmen-Ergebnis auf seinen Platz auf der Landesliste hoffen können. Das schwache Abschneiden der Sozialdemokraten machte dies jedoch unmöglich.

sl

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