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Hanna Haubold ist Dresdens neues Stollenmädchen

Weihnachts-Botschafterin Hanna Haubold ist Dresdens neues Stollenmädchen

Im Barockgarten Großsedlitz präsentierte am Donnerstag die backende Zunft das neue Dresdner Stollenmädchen und den ersten Dresdner Christstollen. Hanna Haubold aus Boxdorf wird in den kommenden Monaten für das weihnachtliche Dresdner Traditionsgebäck werben.

Hanna Haubold ist das neue Dresdner Stollenmädchen. Die angehende Konditorin im zweiten Lehrjahr wurde für die neue Saison zur Botschafterin des berühmten traditionellen Weihnachtsgebäcks gekürt.

Quelle: dpa

Dresden. Im Barockgarten Großsedlitz – zwischen üppig blühenden Blumen – präsentierte am Donnerstag die backende Zunft das neue Dresdner Stollenmädchen und den ersten Dresdner Christstollen. Hanna Haubold aus Boxdorf wird in den kommenden Monaten für das weihnachtliche Dresdner Traditionsgebäck werben. Die 20-Jährige lernt in Pillnitz bei Wipplers den Beruf der Konditorin.

Doch was hat Großsedlitz mit dem Dresdner Christstollen zu tun? „Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass er nicht nur im Stadtgebiet Dresden gebacken wird“, so die Begründung von Henry Mueller, Vorstandsvorsitzender des Schutzverbandes Dresdner Stollen e.V.. Diesem gehören momentan 125 Betriebe an. Kann also auch in Rostock Dresdner Christstollen gebacken werden? „Nein!“, sagt Müller. Die Grenze entspricht in etwa den Grenzen des ehemaligen Kreises Dresden-Land. Pirna, Moritzburg und Weinböhla sind drin, Meißen schon nicht mehr. Hier in Heidenau-Großsedlitz sind wir auch am Rand des Gebietes.“

Hanna Haubold ist das neue Dresdner Stollenmädchen. Die angehende Konditorin im zweiten Lehrjahr wurde für die neue Saison zur Botschafterin des berühmten traditionellen Weihnachtsgebäcks gekürt.

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Hanna Haubold präsentierte nicht nur den ersten Stollen der neuen Saison, sondern ließ sich – animiert von den Fotografen – ein Stück schmecken. „Eine Premiere“, wie sie später gestand. „Normalerweise schneiden wir in der Familie am 1. Advent den Stollen an.“ Wirklich schwer fiel es ihr aber nicht zuzugreifen, denn sie liebe Stollen über alles. „Früher habe ich mit meinem Bruder manchmal um die Wette gegessen. Aber meist hat er mehr Scheiben geschafft“, schmunzelt sie.

Auch selber backen ist schon lange ihre Leidenschaft. Der Entschluss, Konditorin zu werden, sei jedoch erst während ihres einjährigen Au-Pair-Aufenthaltes in Neuseeland nach dem Abitur gereift. „Sich in einer Welt der 1001 Möglichkeiten für das Handwerk zu entscheiden, zeugt von großer Wertschätzung und Leidenschaft für das, was man gern tut“, sagte Mueller. Hanna habe die Bäckergilde mit ihrem Fachwissen und ihrem sympathischen Wesen begeistert.

Bis Weihnachten hat das Stollenmädchen zahlreiche Termine zu absolvieren. Höhepunkte dürften zweifellos die Eröffnung des Dresdner Striezelmarktes am 29. November und das 24. Dresdner Stollenfest am 9. Dezember sein. Offiziell eröffnet wird die Stollensaison am 27. Oktober. „Spätestens dann haben alle Mitgliedsbetriebe mit Stollenbacken begonnen. Der Termin hier in Großsedlitz ist für uns das Warm-up“, so Henry Mueller.

Von Catrin Steinbach

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