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3. Oktober: Einheitsfeier in Dresden "Festung Europa" beendet - Demonstrationszug in Richtung Innenstadt
Thema Specials 3. Oktober: Einheitsfeier in Dresden "Festung Europa" beendet - Demonstrationszug in Richtung Innenstadt
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14:55 04.10.2016
Im Anschluss machten sich etwa 50 bis 70 Mann - erkennbar aus dem rechten Spektrum - auf den Weg in Richtung Innenstadt. Quelle: hh
Dresden

Am Blauen Wunder in Dresden sind die Kundgebungen gegen den Tag der Deutschen Einheit beendet. Die Veranstaltung der rechten "Wellenlänge" zog etwa 150 Menschen an. "Festung Europa" versammelte etwa 500 Teilnehmer. Etwa gleichviele Menschen sammelten sich unter dem Motto" Brücken Bauen für Weltoffenheit und Toleranz" auf dem Blauen Wunder. Sie setzten ein starkes Zeichen gegen die Neonazis und entrollten zwei großformatige Transparente, um den Protest der Rechten nicht unkommentiert zu lassen.

  Bei Festung Europa lichteten sich die Reihen nach diversen Redebeiträgen und dem Auftritt von "Kategorie-C-Sänger" Hannes Ostendorf bereits, während Frontfrau Tatjana Festerling noch sprach, wohl dem schlechten Wetter geschuldet.

Im Anschluss machten sich etwa 50 bis 70 Mann - deutlich erkennbar aus dem rechten Spektrum und den Freien Aktivisten zugehörig auf den Weg in Richtung Innenstadt. Unter ihnen auch der NPD-Politiker René Despang, der als Ordner fungierte. Die Rechten skandierten lautstark Parollen wie "Hier maschiert der Nationale Widerstand" oder "Wir wollen keine Asylantenschweine". Mehrere Teilnehmer waren vermummt.

Die Neonazis konnten weitgehend unbehelligt demonstrieren. Lediglich am Straßburger Platz fanden sich einige Dutzend Gegner ein. Nachdem die Demonstration an der Halfpipe am Pirnaischen Platz aufgelöst wurde, nahm die Polizei zwei Rechte fest, wohl, weil sie gegen das Vermummungsverbot verstoßen hatten.

Rechte Proteste am Schillerplatz und Gegendemo auf dem Blauen Wunder zum Tag der Deutschen Einheit

fs, hh

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