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13. Februar Rund 11.500 Menschen schließen sich in Dresden zur Menschenkette zusammen
Thema Specials 13. Februar Rund 11.500 Menschen schließen sich in Dresden zur Menschenkette zusammen
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07:41 14.02.2018
Menschenkette in Dresden am 13. Februar 2018 am Königsufer.  Quelle: dpa
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Dresden

Rund 11.500 Menschen haben sich am Dienstagabend rund um den Dresdner Altstadtkern erfolgreich zu einer Menschenkette zusammengeschlossen und gemeinsam an die Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg erinnert und gleichzeitig ein Zeichen für Weltoffenheit und Demokratie gesetzt.

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Stadt, Kirchen sowie verschiedene Vereine und Institutionen hatten auch in diesem Jahr anlässlich des 13. Februar zu diesem symbolischen Akt für ein tolerantes und weltoffenes Dresden aufgerufen.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert und Hans Müller-Steinhagen, Rektor der TU Dresden, hatten die Veranstaltung vor rund 500 Menschen an der Goldenen Pforte des Rathauses eröffnet. Hilbert mahnte, dass man weder vergessen noch wegsehen dürfe. „Erinnerungskultur ist nicht nur das Ablegen von Kränzen, sondern auch und in ganz besonderer Weise gesellschaftliche Bildungsarbeit mit klarem Bezug zur Gegenwart“, erklärte der OB.

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Rund 11 500 Dresdner haben sich am Abend des 13. Februar 2018 zu einer Menschenkette um den Altstadtkern von Dresden zusammengefunden.

Pünktlich um 18 Uhr gaben sich dann nach Angaben der Stadt über 11.500 Menschen die Hände und schlossen die rund vier Kilometer lange Kette unter dem Läuten der Dresdner Innenstadtkirchen für rund zehn Minuten. Oberbürgermeister Hilbert sowie viele seiner Beigeordneten und andere Politiker positionierten sich in diesem Jahr am Königsufer. Nach ersten Informationen lief die Veranstaltung störungsfrei, die Präsenz der Polizei war aber allerorts deutlich zu spüren.

Von dnn

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