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Bombenhagel auf Dresden im Februar 1945

Hintergrund Bombenhagel auf Dresden im Februar 1945

Im Bombenhagel am 13. und 14. Februar 1945 wurde Dresden in Schutt und Asche gelegt. Britische und amerikanische Bomber verwandelten die Altstadt in ein Trümmerfeld.

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Der 13. Februar 2017 in Bildern

Die Altstadt Dresdens wurde 1945 weitgehend zerstört

Quelle: dpa

Dresden. Im Bombenhagel am 13. und 14. Februar 1945 wurde Dresden in Schutt und Asche gelegt. Britische und amerikanische Bomber verwandelten weite Teile der Stadt in ein Trümmerfeld. Auch die mittlerweile als Symbol der Versöhnung mit Spenden aus aller Welt 2005 wiederaufgebaute Frauenkirche wurde knapp drei Monate vor Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört.

Wie viele Menschen in der damals 600 000 Einwohner zählenden Stadt starben, konnte nie genau ermittelt werden. Nach Erkenntnissen einer Historikerkommission kamen bis zu 25 000 Menschen ums Leben. Insgesamt achtmal wurde Dresden zwischen Oktober 1944 und April 1945 bombardiert.

Die Stadt war eine Hochburg der Nazis. Auch als wichtiger Verkehrsknotenpunkt und Standort von Rüstungswerken war sie für die alliierten Streitkräfte ein Ziel.

Seit Jahren nutzen Rechtsextremisten den Jahrestag zu Aufmärschen. Die Trauer um die Toten dient ihnen als Vorwand, die Alliierten als Kriegsverbrecher zu geißeln. In der Nazipropaganda hieß es, 200.000 Menschen seien damals gestorben. Diese Zahl greifen heute Rechtsextreme auf, um die deutsche Schuld am Zweiten Weltkrieg zu relativieren. Dabei gingen damals selbst die Dresdner Behörden nach Bergung der Leichen von 18.000 bis 25.000 Opfern aus.

dpa

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