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12:22 28.07.2017
Aliena Schmidtke verbesserte über 50 Meter Schmetterling ihren eigenen deutschen Rekord auf 25,73. Foto: Jens Büttner
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Budapest

Möglicherweise beflügelt von der erlösenden Silbermedaille für Franziska Hentke haben die deutschen Schwimmer am drittletzten Tag der WM in Budapest zumindest Achtungserfolge erzielt.

Angeführt von Hentkes starker Vereinskollegin Aliena Schmidtke erreichten drei der fünf Einzelstarter, teilweise überraschend, die nächste Runde. Dagegen verpasste die Freistil-Staffel mit Philip Heintz, Poul Zellmann, Clemens Rapp und Jacob Heidtmann als Neunter den erhofften Einzug in den Endlauf.

Besonders überzeugte die Magdeburgerin Schmidtke, die mit 25,73 Sekunden über 50 Meter Schmetterling die viertbeste Vorlaufzeit hinlegte und ihren eigenen deutschen Rekord um 27 Hundertstel verbesserte. "Franziska begleitet mich immer zum Start. Sie ist meine Unterstützung", sagte Schmidtke. Dennoch wisse sie selbst "nicht so genau, wie das geklappt hat" mit der nationalen Bestmarke: "Ich habe gar nicht auf die Zeit geachtet, ich wollte nur ins Halbfinale. Das Soll ist erstmal erfüllt, würde ich sagen."

Ebenfalls das Halbfinale erreichten Damian Wierling (Essen/22,00 Sekunden) als Elfter über 50 Meter Freistil und Lisa Graf (Berlin/2:10,10 Minuten) als 13. über 200 Meter Rücken. Dagegen scheiterte Marius Kusch (München/52,22) als 22. über 100 Meter Schmetterling ebenso im Vorlauf wie die erst 16 Jahre alte Celine Rieder (Saarbrücken/8:34,16 Minuten) als Elfter über 100 Meter Freistil.

"Da hätte ich mir natürlich mehr erhofft. Aber ich habe alles gegeben", sagte Kusch enttäuscht. Der Staffel fehlte mit einer halben Sekunde mehr als es der Platz aussagt. "Wir sind in einem etwas anspruchsvollen Jahr nach Paul Biedermann", sagte Heidtmann mit Blick auf den im Vorjahr zurückgetretenen Weltrekordler.

Wierling war dagegen zufrieden: "Es ist eine gute Zeit. Ich werde probieren, noch einen Finalplatz zu ergattern." Auch Graf blickte bereits nach vorne: "Ich liebäugele schon mit dem Finale", erklärte sie: "Da ist noch was drin und Abends fällt es mir sowieso leichter."

Hentke hatte Silber über 200 Meter Schmetterling und damit die erste deutsche Medaille in Budapest gewonnen. Nach dem siebten Platz von Heintz im Finale über 200 Meter Lagen und dem Halbfinal-Aus von Titelverteidiger Marco Koch über 200 Meter Brust gehen die meisten Experten davon aus, es werde die einzige für den Deutschen Schwimm-Verband bleiben.

dpa

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