Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Sportmix Schmerzhafter Lernprozess für deutsche Fecht-Teams
Sportbuzzer Sportmix Schmerzhafter Lernprozess für deutsche Fecht-Teams
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:16 25.07.2017
Degenfechter Lukas Bellmann war nach der Niederlage gegen Frankreich enttäuscht. Quelle: Jan Woitas
Anzeige
Leipzig

Der Lernprozess der deutschen Fechter kann auch weh tun. Am vorletzten Tag der Weltmeisterschaften in Leipzig erwiesen sich Top-8-Platzierungen als illusorisch.

Gleich zweimal wurden die deutschen Teams bereits im Achtelfinale vom Aus ereilt: Die Degenherren verloren gegen Olympiasieger Frankreich 26:45, die Säbeldamen ebenfalls gegen Frankreich mit 17:45.

"Wir müssen uns jetzt in der Weltrangliste Schritt für Schritt verbessern, um ein so frühes Aufeinandertreffen mit den Top-Nationen zu verhindern", sagte Sportdirektor Sven Ressel nach der klaren Niederlage des Degenteams um den Einzel-Dritten Richard Schmidt. Dessen Bronzemedaille ist vor den abschließenden Events im Herrenflorett und Damendegen der einzige deutsche Podestplatz.

Der 25-Jährige vom FC Offenbach, die Leverkusener Lukas Bellmann und Fabian Herzberg sowie Raphael Steinberger aus Solingen waren gegen Frankreich - anders als bei der EM im Juni in Tiflis - chancenlos. Ressel: "Die Franzosen sind eine abgezockte Truppe." Vor gut einem Monat hatte Deutschland den Olympiasieger im Viertelfinale beim 45:43 noch überrascht und war am Ende Vierter geworden.

"Noch einmal - das wird schwer", hatte sich Bundestrainer Mario Böttcher schon vor dem erneuten Duell mit dem WM-Fünften von 2015 skeptisch geäußert. Doch nach dem deutschen Erstrundenerfolg in der Leipziger Arena mit 45:38 gegen Brasilien unterschätzten die Franzosen ihren Konkurrenten diesmal nicht.

Die Tagesbilanz des Böttcher-Quartetts war insgesamt ernüchternd. Niederlagen gegen den EM-Dritten Tschechien mit 41:45 und gegen Israel mit 42:43 nach Verlängerung folgte im Gefecht um Rang 15 beim 44:40 gegen Hongkong der zweite Sieg.

Das weibliche Säbelteam musste auf die beiden letzten Duelle der Runde um die Plätze neun bis 16 verzichten. "Sie hat keinen Druck mehr auf den Fuß bekommen", sagte Ressel über die Verletzung der Einzel-Fünften Anna Limbach. Larissa Eifler fiel gleichfalls verletzt aus, und mit zwei Fechterinnen ging es nicht weiter. Am Ende blieb nach dem Auftakt-45:42 gegen die Türkei, dem 17:45 gegen Frankreich und dem 22:45 in der Trostrunde gegen Spanien Platz 16.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das war wieder Bayern-like. Mit 3:2 besiegen Doppelpack-Müller und Co. den FC Chelsea "nach einem sehr guten Spiel" in Singapur. Es war der erste Erfolg auf der äußerst strapaziösen Asientour.

25.07.2017

Bedauern von allen Seiten, Alternativen Fehlanzeige. Das angekündigte Aus von Mercedes trifft die DTM in einer ohnehin nicht leichten Zeit schwer. Die Konkurrenten reden auch schon offen über die Suche nach anderen Wegen.

25.07.2017

Es sollte ein besonderes Erlebnis für die über 600 Kinder im oberbayrischen Schwabhausen werden - doch ein E-Jugend-Turnier endete am Sonntagnachmittag im Chaos. Ein Vater prügelt sich und beißt sogar den Schiedsrichter. Jetzt ermittelt die Polizei.

25.07.2017
Anzeige