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Reiten Ahlmann gewinnt Riders Tour - "Dieser Titel hat gefehlt"
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18:02 25.11.2018
«Dieser Titel hat noch gefehlt. Er war ein ganz großes Ziel von mir», sagte Ahlmann. Quelle: Sebastian Gollnow
München

Christian Ahlmann hätte den erstmaligen Gewinn der Riders Tour gerne mit einem spektakulären Siegesritt gekrönt. Der 44 Jahre alte Springreiter aus Marl musste beim Finale in der Münchner Olympiahalle tatenlos zusehen, wie die Konkurrenten seinen Gesamtsieg perfekt machten.

"Ich wollte vorne dabei sein. Es hat heute nicht sollen sein. Ich war weit weg vom Stechen", sagte er. Mit seinem Pferd Colorit war Ahlmann nach 13 Strafpunkten im ersten Umlauf des Großen Preises frühzeitig aus dem Rennen. Er profitierte jedoch von verpatzten Ritten seiner Verfolger. Nur Andreas Kreuzer aus Damme hätte nach einem Null-Fehler-Ritt im ersten Umlauf mit ihm am Ende noch nach Punkten gleichziehen können. Für den geteilten Gesamtsieg hätte der 28-Jährige jedoch mit Calvilot das Springen gewinnen müssen. Kreuzer riskierte auch alles bei seinem finalen Ritt, gab aber nach Fehlern an mehreren Hindernissen auf. "Andreas hat alles auf eine Karte gesetzt", kommentierte Ahlmann.

Mit 40 Punkten gewann er die Turnierserie mit sechs Stationen. Bei zweien war Ahlmann der Sieger. "Dieser Titel hat noch gefehlt. Er war ein ganz großes Ziel von mir", sagte der dreimalige Weltcupsieger und Doppel-Europameister von 2003. Den Sieg im Großen Preis sicherte sich der Franzose Edward Levy. Ihm gelang mit Rebeca in 39,71 Sekunden der schnellste fehlerfreie Ritt im entscheidenden Stechen.

Die Zuschauer erlebten bei der Entscheidung im Riders-Tour-Finale nicht den ganz großen Nervenkitzel. Bei Ahlmann fielen an gleich drei Hindernissen Stangen - Frust pur. Seine unmittelbaren Verfolger machten es nicht besser, sondern zeigten ebenfalls Nerven. Die zweitplatzierte Janne-Friederike Meyer-Zimmermann aus Norderstedt leistete sich mit Bali neun Strafpunkte. Und Denis Nielsen aus Isen vergab seine Chance auf den Titelgewinn mit Carlo S mit Abwürfen an drei Hindernissen. Nur Kreuzer bewältigte auf dem elf Jahre alten Calvilot den ersten Umlauf fehlerfrei. Er griff dann vergeblich an.

Beim Championat von München durfte sich am Samstag der deutsche Springreiter-Meister Mario Stevens als Sieger feiern lassen. Der 36-Jährige Niedersachse aus Molbergen gewann auf Brooklyn im Stechen nach einem fehlerfreien Ritt in 38,02 Sekunden. Stevens überflügelte mit dem 13 Jahre alten Fuchswallach Brooklyn Andreas Kreuzer, der auf dem neunjährigen Holsteiner Qinley 38,57 Sekunden vorgelegt hatte.

dpa

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