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17:39 21.02.2018
Helen Langehanenberg holte auf Damsey in Neumünster den Sieg. Quelle: Friso Gentsch
Neumünster

Der Springreiter Christopher Kläsener war von seinem Sieg im Großen Preis von Münster selber überrascht. "Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet", sagte der 23-Jährige.

Beim Abschluss von Schleswig-Holsteins Top-Turnier setzte sich der seit Oktober in Bad Essen lebende Reiter am Sonntag mit einem fehlerfreien Ritt im Sattel von Cassandra im Stechen durch.

Kläsener feierte damit seinen ersten Sieg bei einem internationalen Grand Prix. "Das war erst das dritte Turner mit ihr und der erste Große Preis auf diesem Niveau", sagte der Sieger: "Dann zu gewinnen, ist gewaltig."

Zweiter wurde Harm Lahde aus Blender, der mit Heartfelt in der entscheidenden Runde einen Abwurf hatte. Auf Platz drei kam die Schweizerin Clarissa Crotta, die mit Lord Poldy das Stechen verpasst, aber im Normalparcours die schnellste Runde geritten hatte. Die Favoriten waren vorher ausgeschieden. Weltmeister Jeroen Dubbeldam aus den Niederlanden kassierte mit Zenith zwölf Strafpunkte und landete nur auf Rang 29.

In der Dressur dominierte Helen Langehanenberg. Die 35-Jährige aus dem westfälischen Havixbeck siegte am Sonntag auch in der Kür im Sattel von Damsey mit 83,880 Prozent. Am Vortag hatte sie bereits den Grand Prix gewonnen.

Auf Platz zwei kam Dorothee Schneider mit Sammy Davis jr. (81,565). Die Mannschafts-Olympiasiegerin aus Framersheim schob sich damit im Weltcup-Ranking auf den zweiten Platz. Nach der siebten von neun Etappen in der Westeuropa-Liga führt weiter der Schwede Patrik Kittel.

"Das war ein guter Abschluss vor der kleinen Pause", sagte Langehanenberg, die wegen ihrer Schwangerschaft nun mehrere Monate aussetzen wird. "Ich wollte einen guten Abschluss hinkriegen", sagte die Siegerin: "Ich hoffe, dass wir nach der Pause schnell wieder fit sind."

dpa

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