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Radsport Designierter Tour-Sieger Froome: "Wie eine Achterbahnfahrt"
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11:06 04.08.2016
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Fragen an den 31 Jahre alten britischen Radprofi Chris Froome nach der vorletzten Etappe zu seinem bevorstehenden dritten Gesamtsieg bei der Tour de France.

Fühlt es sich noch besser an als beim ihren anderen beiden Siegen?

Chris Froome: Es ist ein großartiges Gefühl, absolut großartig. Es könnte auch das erste Mal sein. Die letzten Kilometer mit meinen Teamkollegen waren ein Gefühl von Glückseligkeit. Drei Wochen jeden Tag alles auf den Straßen gebracht zu haben und nun hier zu sein, ist großartig. Ich fühle mich so privilegiert, immer solch eine Mannschaft um mich herum zu haben. Ich bin unglaublich dankbar dafür.

Ist es die beste Mannschaft, die Sky bislang bei einer Tour hatte?

Froome: Das ist bei Weitem das stärkste Team, das wir bei einer Tour hatten. Die Mannschaft ist stark besetzt mit Kletterern, weil wir damit gerechnet haben, dass sich die Tour in den Bergen entscheiden würde. Wenn man sieht, dass wir vier Jungs in den Top 20 haben, spricht das für sich.

Es war eine Tour mit einigen unerwarteten Ereignissen für Sie. Gäbe es keine Video-Aufzeichnungen davon, wie würden Sie sie in einen paar Jahren beschreiben?

Froome: Es fühlt sich ein bisschen an wie eine Achterbahnfahrt. Es gab großartige Momente, in denen wir das Rennen gemacht haben. Das ist Rennfahren, wie es besser nicht geht. Es ist unglaublich, davon Teil gewesen zu sein und die Tour in diesem Jahr so mitgeprägt zu haben.

Nehmen Sie sich nun eher fünf Tour-Siege vor oder eher die drei großen Rundfahrten - Giro d'Italia, Tour de France und Vuelta?

Froome: Mein Fokus liegt definitiv auf der Tour de France, es ist so ein besonderes Rennen. Es wäre mein Traum, in den nächsten fünf, sechs Jahren zurückzukommen, an der Startlinie zu stehen, das Beste zu geben und wieder um den Sieg mit zu kämpfen. Es ist so ein unglaubliches Gefühl, so ein großartiges Event. Es ist das größte Ereignis in unserem Kalender. Das Gelbe Trikot nach Paris zu tragen ist der Traum jedes Radfahrers. Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder hier bin und wieder drum kämpfe.

dpa

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