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Sportmix Mercedes und Audi dominieren DTM-Rennen in der Lausitz
Sportbuzzer Sportmix Mercedes und Audi dominieren DTM-Rennen in der Lausitz
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20:22 21.05.2017
Erster: Audi-Pilot Jamie Green (Großbritannien) jubelt nach dem Rennen. Quelle: dpa
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Klettwitz

Mercedes und Audi haben im Deutschen Tourenwagen-Masters die Saisonläufe Nummer drei und vier auf dem Lausitzring dominiert und den Konkurrenten BMW vorerst distanziert. Nach dem Doppelsieg für die Silberpfeile am Samstag durch den österreichischen Jungstar Lucas Auer und seinen kanadischen Markenkollegen Robert Wickens auf Rang zwei schlug Audi am Sonntag zurück. Der britische Sieger Jamie Green und der zweifache DTM-Champion Mattias Ekström aus Schweden holten einen Zweifacherfolg für Audi.

BMW fuhr auf der 3,478 Kilometer langen Strecke dagegen beide Male am Podium vorbei und musste sich mit den Plätzen vier und acht des Belgiers Maxime Martin begnügen. „Für uns ist die Qualifikation schwer, aber die Rennen funktionieren besser“, sagte Green nach seinem zweiten Saisonsieg in der ARD. Die letzten zehn Runden des Rennens seien für ihn relativ locker gewesen.

Auer liegt noch immer vorne

In der Gesamtwertung liegt Auer, der im zweiten Rennen nur Zehnter wurde, mit 69 Punkten vorn. Dahinter verbesserte sich Green (53) auf Rang zwei, Dritter ist Gary Paffett (Großbritannien/46) in einem weiteren Mercedes. Titelverteidiger Marco Wittmann (BMW/Fürth) hängt mit 18 Punkte dagegen weit zurück.

Untersuchung gegen Audi-Piloten Mattias Ekström

Nach dem Doppelsieg von Audi beim vierten Saisonlauf des Deutschen Tourenwagen Masters auf dem Lausitzring ist eine Untersuchung gegen den zweitplatzierten Mattias Ekström wegen eines möglichen technischen Vergehens eingeleitet worden. Das Rennergebnis mit dem zweiten Platz für den Schweden war nach Angaben des Deutsche Motor Sport Bundes (DMSB) daher zunächst noch nicht offiziell.

Der zweifache DTM-Champion Ekström hatte sein Auto nach dem Zieleinlauf hinter Sieger Jamie Green in der Auslaufrunde abgestellt und erklärt, an seinem Fahrzeug sei etwas gebrochen. Bei einer ersten Sichtprüfung fanden die Rennkommissare des DMSB aber keinen Bruch am Audi. Daher bestand zunächst der Verdacht, dass Ekström am Ende mit zu wenig Sprit unterwegs gewesen sein könnte.

„Die technischen Kommissare untersuchen aus gegebenem Anlass die Restbenzinmenge“, sagte DMSB-Sprecher Michael Kramp. Nach dem Rennende und einer kompletten Auslaufrunde muss jedes DTM-Fahrzeug mit einer Benzinmenge von noch mindestens 500 Gramm in die Box kommen.

Der am Sonntag von der Pole gestartete Wickens, der am Ende Dritter wurde, verteidigte beim Start seine Position, der neben ihm in der ersten Reihe stehende britische BMW-Fahrer Tom Blomqvist ging aber zu früh auf das Gas, kassierte für den Frühstart eine Fünf-Sekunden-Strafe und fiel zurück. Auer griff aggressiv an und machte vom 15. Startplatz kommend schnell einige Ränge gut.

Zweifel an Reifenstrategie

Nachdem alle Fahrer zum Reifenwechsel an den Boxen gewesen waren, kam es an der Spitze zum Zweikampf zwischen dem Kanadier Wickens und Green. Dahinter lag Ekström, der für seine ungewöhnliche Strategie mit einem Reifenwechsel schon nach der ersten Runde belohnt wurde. Nachdem Green in der 31. Runde an Wickens vorbeigezogen war, wurde der 28-Jährige kurz vor dem Ende auch von Ekström überholt. An seiner Reifenstrategie hätten vorher einige Leute in seinem Team gezweifelt, erklärte Ekström. „Am Ende war es aber gar kein Risiko.“

Im Rennen am Samstag war Auer von der Pole gestartet und hatte seine Führung schnell ausgebaut. Während viele Fahrer früh die Reifen wechselten, ging Auer erst in der Mitte des Rennens an die Box. Der frühere Formel-1-Pilot Timo Glock hatte im BMW beim Reifenwechsel dagegen Pech, geriet bei der Boxen-Ausfahrt in den Kies und fiel weit zurück. Nachdem alle Fahrer draußen gewesen waren, übernahm Auer wieder die Führung und fuhr den Sieg ungefährdet nach Hause. „Noch einer, großartig“, schrie Auer nach seinem zweiten Saisonsieg und der Wiederholung seines Vorjahreserfolgs in der Lausitz. „Heute habe ich die Pace vorgeben können und alles machen können, wie ich es wollte.“

RND/DPA

Von dpa/RND

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