Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Sportmix Magnussen und Palmer steuern neuen Formel-1-Renault
Sportbuzzer Sportmix Magnussen und Palmer steuern neuen Formel-1-Renault
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:24 03.02.2016
Renault hat seinen neuen Boliden RS16 vorgestellt. Quelle: Renault/dpa
Anzeige
Guyancourt

46 Tage vor dem Start der Formel-1-Saison hat Rückkehrer Renault als erstes Team sein neues Auto enthüllt. Der Däne Kevin Magnussen und der Brite Jolyon Palmer werden den RS16 des neuformierten Rennstalls steuern.

Der französische Autobauer hatte zuvor das Privatteam Lotus übernommen und fährt in diesem Jahr wieder mit einer Werksmannschaft in der Königsklasse des Motorsports. "Das Ziel ist es nicht, nur dabei zu sein. Wir sind hier, um zu gewinnen", sagte Renault-Motorsportdirektor Cyril Abiteboul bei der Präsentation in Guyancourt nahe Paris.

Dabei geht der Autobauer allerdings mit dem jungen Fahrerduo ein gewisses Wagnis ein. Der 23 Jahre alte Magnussen hatte Ende 2013 nach nur einer Saison sein Stammcockpit bei McLaren an Fernando Alonso verloren. Nun erhält er bei Renault seine zweite Bewährungschance im Grand-Prix-Zirkus. Magnussen profitierte wohl davon, dass der bisherige Lotus-Stammfahrer Pastor Maldonado wegen des Ölpreisverfalls nicht mehr genügend Sponsorenmillionen aus seiner Heimat Venezuela mitbringen konnte und daher ausgemustert wurde.

Der 25 Jahre alte Palmer hat bislang lediglich als Testfahrer Kilometer in einem Formel-1-Auto gesammelt. Er ist der Sohn des früheren Formel-1-Piloten Jonathan Palmer, der in den 80-er Jahren 82 Rennen bestritt. Palmer ersetzt den Franzosen Romain Grosjean, der von Lotus zum neuen Haas-Rennstall gewechselt ist.

Der neue Renault wurde am Mittwoch in einer überwiegend schwarzen Lackierung vorgestellt. Offen ist noch, ob das Auto auch so beim Saisonauftakt in Melbourne am 20. März aussehen wird.

Die Formel-1-Konkurrenz um Mercedes und Ferrari zeigt ihre neuen Boliden zumeist erst kurz vor dem Beginn der Testfahrten in Barcelona. Vom 22. bis 25. Februar werden die Teams dort die ersten Proberunden für die kommende WM drehen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Torlinientechnologie ist bereits Realität. Nun wird über ein weiteres Hilfsmittel für Fußball-Schiedsrichter nachgedacht. Gut möglich, dass in der kommenden Saison erste Tests mit dem Videobeweis durchgeführt werden.

03.02.2016

Roger Federer muss nach einem Meniskusriss eine Zwangspause vom Tennis einlegen. Wie der langjährige Weltranglisten-Erste bekanntgab, ist er am Knie operiert worden.

03.02.2016

Angelique Kerber freut sich nach ihrem Australian- Open-Triumph schon auf die nächsten Herausforderungen, vor allem aber auf ihre zweiten Olympischen Spiele. "Wir haben noch drei Grand Slams in diesem Jahr, wir haben Rio.

03.02.2016
Anzeige