Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Sportmix Karlsruher SC stellt Trainer Slomka frei
Sportbuzzer Sportmix Karlsruher SC stellt Trainer Slomka frei
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:08 04.04.2017
Der Karlsruher SC trennte sich von Trainer Mirko Slomka. Quelle: Uli Deck
Anzeige
Karlsruhe

Wenige Stunden nach dem enttäuschenden 1:1 (1:0) gegen die Würzburger Kickers hat Zweitliga-Schlusslicht Karlsruher SC seinen Trainer Mirko Slomka freigestellt.

"Der Verein reagiert damit auf die Ergebnisse der letzten Spiele", hieß es in der Pressemitteilung. Am Mittwoch soll es um 13.00 Uhr eine Pressekonferenz mit Sportdirektor Oliver Kreuzer und Slomkas Nachfolger Marc-Patrick Meister geben. Der 36-Jährige aus Bruchsaal war bislang für die U 17 des KSC zuständig und auf Wunsch von Slomka wann immer möglich auch als Co-Trainer bei den Profis. Meisters erste Partie wird das Baden-Württemberg-Derby gegen den VfB Stuttgart am Sonntag.

Slomka war erst im Dezember als Nachfolger von Tomas Oral eingestellt worden. Von den zehn Spielen unter seiner Leitung konnte der KSC nur zwei gewinnen und rutschte auf den letzten Platz der 2. Liga.

Beim 1:1 gegen den Aufsteiger aus Würzburg, den einzigen Verein, der im Jahr 2017 noch weniger Punkte gesammelt hatte als der KSC, enttäuschte die Mannschaft vor 12 710 Zuschauern im Wildparkstadion. Trotz Überzahl in der Schlussphase reichte es nicht zum Sieg. Würzburgs Rico Benatelli sah in der 76. Minute die Gelb-Rote Karte. Zuvor hatte er für die Gäste zum 1:1 getroffen. Die Kickers sind nun zehn Spiele in Serie ohne Sieg.

Auf Rang 16 und den FC St. Pauli fehlen dem KSC nach 27 Spielen vier Punkte. Arminia Bielefeld hat durch den 2:1-Sieg in Düsseldorf auf Platz 15 nun fünf Punkte Vorsprung auf Karlsruhe.

Im Gegensatz zum 1:2 beim 1. FC Nürnberg konnte der KSC gegen die Kickers überhaupt nicht überzeugen. Der Spielaufbau war viel zu langsam, zahlreiche Fehler machte den Gästen das Verteidigen zudem leicht. "Jetzt, in dieser Situation sieben Spiele vor Schluss, ist das zu wenig. Wir müssen drei Punkte holen", sagte Gaetan Krebs.

Das 1:0 durch Meffert war ein Zufallstreffer. Die verunglückte Flanke von Linksaußen senkte sich hinter Jörg Siebenhandl ins lange Eck. Nur sechs Minuten nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit traf Benatelli aber nach einem der wenigen sehenswerten Spielzüge der Partie schon zum verdienten Ausgleich für die Kickers.

Als Benatelli nach einer fragwürdigen Gelben Karte vorzeitig vom Platz musste gab es durch die Überzahl frische Hoffnung für Karlsruhe. Doch auch mit einem Mann mehr auf dem Platz gab es kaum klare Gelegenheiten. Die beste und letzte Chance vergab David Kinsombi in der Nachspielzeit, als er den Ball nach einem schlecht abgewehrten Freistoß nicht über die Linie brachte. "Ob es gut war oder nicht: 1:1 ist zu wenig", sagte KSC-Keeper Dirk Orlishausen. Zu dieser Entscheidung kamen auch die Verantwortlichen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Im 18. Anlauf hat es endlich geklappt: 1899 Hoffenheim feiert den ersten Erfolg gegen den FC Bayern. Dortmund kommt zu einem knappen Sieg gegen den HSV, Werder Bremen setzt seine imposante Serie auch gegen Schalke fort. In Köln sieht die Bundeskanzlerin einen Heimsieg.

04.04.2017

Hannover hat mit dem zweiten Sieg unter Trainer Breitenreiter im engen Zweitliga-Aufstiegsrennen vorgelegt und die Spitze übernommen. Im Tabellenkeller war Arminia Bielefeld der große Sieger.

04.04.2017

Englische Woche in der Bundesliga: Hoffenheim gegen FC Bayern München sowie Borussia Dortmund gegen den Hamburger SV - alle Partien im Liveticker.

04.04.2017
Anzeige