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Sportmix Kanada katapultiert sich ins WM-Finale
Sportbuzzer Sportmix Kanada katapultiert sich ins WM-Finale
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20:11 20.05.2017
Kanadas Torschütze Nate MacKinnon jubelt über seinen Treffer zum 2:2. Quelle: dpa
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Köln

Im Schlussdrittel bescherten Mark Scheifele (41. Minute), Nate MacKinnon (56.), Ryan O'Reilly (57.) und Sean Couturier (59.) Kanada vor 16.469 Zuschauern ein kaum mehr für möglich gehaltenes Comeback. Jewgeni Kusnezow (33.) und Nikita Gussew (35.) hatten den 27-maligen Weltmeister Russland in Führung geschossen. Im Finale am Sonntag (20.15 Uhr/Sport1) trifft Kanada auf Schweden oder Finnland und hat damit die Chance, nach Anzahl der Titel zum Rekordchampion aufzuschließen.

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Deutschland-Bezwinger und Titelverteidiger Kanada steht erneut im Endspiel der Eishockey-Weltmeisterschaft. Am Samstag gewann der 26-malige Weltmeister das erste Halbfinale in Köln mit 4:2 (0:0, 0:2, 4:0) gegen Rekordchampion Russland.

„Das war eines der besten Eishockeyspiele, was ich jemals gesehen habe“, sagte Kanadas Trainer Jon Cooper nach dem tatsächlich hochklassigen Spiel. „Das sind zwei großartige Eishockey-Nationen.“ Von denen hatte Russland allerdings den besseren Start in das Prestigeduell, scheiterte im ersten Drittel aber immer wieder am guten kanadischen Keeper Calvin Pickard von Colorado Avalanche.

Russen liefern spektakuläres Spiel

Ein Geniestreich von Russlands Starspieler Artemi Panarin von den Chicago Blackhawks führte dann im zweiten Drittel zur Führung Russlands. Mit einem Traumpass bediente der 25-Jährige seinen völlig freistehenden NHL-Kollegen Kusnezow von den Washington Capitals, der die Scheibe nur noch ins Tor schieben musste. In Überzahl erhöhte Gussew mit seinem vierten WM-Tor kurz darauf für die immer spektakulärer kombinierenden Russen.

Ebenfalls im Powerplay kam der Titelverteidiger aber zurück ins Spiel. Scheifele von den Winnipeg Jets fälschte einen Schuss von MacKinnon entscheidend ins Tor ab. Der Starspieler der Colorado Avalanche leitete mit seinem Ausgleich fünf Minuten vor dem Ende die furiose Schlussphase ein. Ein zusätzlicher Feldspieler half Russland nach dem dritten kanadischen Tor durch den starken O'Reilly nicht mehr. Stattdessen traf Couturier zum 4:2 ins leere russische Tor.

Von RND/dpa

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