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Kroatien nach schwachem Abschneiden vor ungewisser Zukunft

EM-Gastgeber Kroatien nach schwachem Abschneiden vor ungewisser Zukunft

Nach dem schwachen Abschneiden bei der Heim-EM steht der kroatische Handball vor einer ungewissen Zukunft. Trainer Lino Cervar hört nach dem Turnier definitiv auf.

Kroatiens Handballer Luka Stepancic vergräbt enttäuscht sein Gesicht unter dem Trikot.

Quelle: Darko Bandic

Varazdin. "Mein Vertrag endet mit Ablauf der Europameisterschaft. Unabhängig von mir brauchen wir künftig einen Trainer, der von allen unterstützt wird", sagte der 67-Jährige nach dem 27:30 gegen Weltmeister Frankreich in Zagreb. "Die Nationalmannschaft hat auch ohne mich eine Zukunft." Durch die Niederlage im abschließenden Hauptrunden-Spiel verpasste der Gastgeber den angepeilten Einzug ins Halbfinale. Stattdessen müssen die Kroaten am Freitag noch im Spiel um den fünften Platz antreten.

Dort wird die Mannschaft gegen Tschechien ein letztes Mal von Cervar betreut werden. "Es war eine schmerzhafte Lektion für sie. Aber sie sind die Besten, die wir haben. Und wir werden sie in der Zukunft brauchen", kommentierte die Tageszeitung "Vecernji List" am Donnerstag. Es mache keinen Sinn, jetzt die Spieler zu kritisieren. Sie seien nicht weit von der Weltspitze entfernt. Auch andere Medien reagierten nach dem frühen Ausscheiden erstaunlich gelassen.

Die Tageszeitung Jutarnji List schrieb, dass "Frankreich einfach zu stark" gewesen sei. "Wir waren engagierte Gastgeber", hieß es weiter. "Aber um sein ein Turnier zu gewinnen, braucht man Konstanz."

dpa

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