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Sportmix Gnabry hielt Löw-Einladung für einen Scherz
Sportbuzzer Sportmix Gnabry hielt Löw-Einladung für einen Scherz
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07:11 14.11.2016
Seit November ist Serge Gnabry Spieler in der deutschen Nationalmannschaft. Quelle: afp
Hannover

Drei Tore beim Nationalmannschaftsdebüt – das hat es zuletzt vor 40 Jahren gegeben. Dabei hat der Mann der Stunde, Serge Gnabry, die Einladung von Bundestrainer Joachim Löw anfangs für einen Radio-Scherzanruf gehalten. Das verriet der 21-Jährige jetzt in seinem ersten großen Interview als Nationalspieler dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): „Der Bundestrainer rief an, und ich musste kurz überlegen, ob das jetzt echt ist oder nicht. Es gibt ja diese Jux-Anrufe vom Radio und so. Davon wollte ich kein Opfer werden.“

Gnabry war im Sommer vom FC Arsenal zu Werder Bremen gewechselt. Seine Zeit in England bereut der Offensivspieler nicht – trotz geringer Einsatzzeiten. „Ich wäre ohne England heute nicht der Spieler, der ich bin“, sagte Gnabry dem RND. „Da ist zum Beispiel Arsenals schneller Spielstil, den ich lernen durfte. Und wenn du drei Jahre als junger Spieler mit solchen Topspielern wie denen von Arsenal trainieren kannst, ist es klar, dass du was mitnimmst, dass du dich verbesserst. So war es zumindest bei mir definitiv der Fall. Ohne England wäre ich vielleicht jetzt nicht hier.“

„Das Potenzial der Mannschaft ist groß“

Vom Klassenerhalt mit Werder Bremen ist Gnabry trotz der aktuellen Situation (Platz 16) überzeugt. „Das Potenzial der Mannschaft ist groß. Sobald wir es schaffen, die vielen Gegentore abzustellen, sieht es wieder anders aus.“ Mittelfristig träumt er von der Champions League: „Mein persönliches Ziel ist es auf jeden Fall, hochklassig zu spielen. Jetzt musste ich aber diesen Schritt machen, um mich wieder zu beweisen und zu zeigen.“

Eine wichtige Rolle in Gnabrys Karriere spielt sein Vater Jean-Hermann Gnabry. „Mein Vater ist immer dabei, wenn ich Fußball spiele. Schon als ich noch klein war, war er nicht wegzudenken. Er hat schon immer sehr viel Zeit geopfert, um mir zuzugucken, mich positiv voranzutreiben“, sagte Gnabry dem RND. „In der Jugend war er mein Trainer. Ich profitiere bis heute ein Stück weit von seinem fußballerischen Wissen, wir stehen täglich in Kontakt. Er lebt gerade noch in England, kommt trotzdem zu den Werder-Spielen. Er ist im Fußball die wichtigste Person für mich.“

Von RND

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