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Formel 1 Smog über Singapur: Keine Änderungen geplant
Sportbuzzer Sportmix Formel 1 Smog über Singapur: Keine Änderungen geplant
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15:02 15.09.2015
In Singapur hängt weiter der Smog. Quelle: Wallace Woon
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Singapur

Trotz des Smogs über Singapur soll das einzige Formel-1-Nachtrennen dieser Saison wie geplant über die Bühne gehen.

"Basierend auf den gegenwärtigen PSI-Ständen gibt es keine Pläne, das veröffentlichte Renn- und Unterhaltungsprogramm anzupassen", teilten die Organisatoren des 13. Saisonrennens mit.

Die Veranstalter rüsten sich allerdings mit einigen Maßnahmen für die Dunstglocke. So soll unter anderem durchgehend ausgiebig über den Schadstoff-Index PSI informiert werden. Für die Gäste des Rennwochenendes werden zum Selbstkostenpreis Atemschutzmasken bereitgestellt.

Die Dunstverhältnisse würden sich "nicht nur von Tag zu Tag, sondern auch von Stunde zu Stunde höchst wechselhaft" darstellen, schrieben die Grand-Prix-Veranstalter weiter. "Deshalb ist es derzeit nicht möglich, verlässlich vorherzusagen, wie hoch das PSI-Niveau während des Rennwochenendes liegen wird."

Auch drei Tage vor dem ersten Formel-1-Training in Singapur hing der Smog über dem Stadtstaat. Die Dunstglocke erreichte am Dienstagnachmittag (Ortszeit) nach Angaben der nationalen Umweltagentur NEA über 24 Stunden PSI-Werte von 129 bis 155. Damit lagen die Werte weiterhin im ungesunden Bereich, der bei 101 beginnt. Ab 200 gilt die Luft als sehr ungesund. Die Zeitung "The Straits Times" berichtete von einem deutlichen Anstieg beim Verkauf von Atemschutzmasken.

Die Formel 1 bereitet derweil alles für den Flutlicht-Grand-Prix vor. Im Fahrerlager wurde das Equipment ausgepackt und rennfertig gemacht. Der finnische Williams-Pilot Valtteri Bottas twitterte nach seiner Ankunft in dem Stadtstaat ein Foto mit nächtlicher Kulisse und schrieb dazu: "Ich mag diesen Ort wirklich."

Allerdings werden die Bedingungen es den Piloten auf dem anspruchsvollen Stadtkurs noch schwieriger machen. Ursache für den Smog sind Brände auf der Nachbarinsel Sumatra, wo Bauern und Farmer Felder abbrennen. Die Rennveranstalter wollen weiter intensiv mit den zuständigen Behörden zusammenarbeiten.

dpa

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