Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Sportmix EHC München gewinnt auch zweites DEL-Finale mit 5:4
Sportbuzzer Sportmix EHC München gewinnt auch zweites DEL-Finale mit 5:4
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:24 17.04.2016
Die Münchener feiern ihren zweiten Sieg in der Finalserie gegen Wolfsburg. Quelle: Hermann Hay
Anzeige
Wolfsburg

Der EHC München ist auf dem besten Weg zum ersten deutschen Eishockey-Meistertitel. Der Vorrundensieger gewann auch das zweite Playoff-Finale bei den Grizzlys Wolfsburg mit 5:4 (1:2, 2:0, 2:2).

Nach Toren von Jeremy Dehner (9.), Steve Pinizzotto (33.), Yannic Seidenberg (34.), Jason Jaffray (53.) und Dominik Kahun (54.) ist der DEL-Etatkrösus nur noch zwei weitere Siege vom Titel entfernt. "Es ist noch nichts entschieden", warnte Münchens Kapitän Michael Wolf.

Bereits am Freitag hatte der Favorit das erste Endspiel 2:1 nach Verlängerung gewonnen. Für Wolfsburg war eine 2:0-Führung nach Treffern von Brent Aubin (2. Minute) und Vincenz Mayer (6.) zu wenig. Auch die Anschlusstore von James Sharrow (55.) und Mark Voakes (58.) kamen zu spät. "Es wurde noch einmal hochdramatisch, das haben wir nicht gebraucht", erklärte DEL-Toptorjäger Wolf. "Aber der Sieg geht in Ordnung. Es war ein enges Spiel so wie die Serie auch."

Am Dienstag (19.30 Uhr/Servus TV) findet das dritte Finale wieder in München statt. Für den Titel sind insgesamt vier Siege in der Best-Of-Seven-Serie notwendig. Für beide Teams wäre es der erste Meistertitel. Wolfsburg hatte 2011 immerhin schon einmal in der Finalserie gestanden, war damals aber den Eisbären Berlin unterlegen.

Ähnliches droht dem Vorrunden-Vierten nun wieder, obwohl er zu Beginn des Spiels vor 4503 Zuschauern in der erstmals während dieser Playoffs ausverkauften Eishalle im Allerpark deutlich aggressiver startete. Überhaupt gab es diesmal Vollgas-Eishockey zu sehen, nachdem beide Teams am Freitag vor allem mit hoher taktischer Disziplin aufgetreten waren. Die läuferisch starken Grizzlys legten eine hohe Intensität vor und provozierten so Fehler der Gäste. Sowohl beim 1:0 durch Aubin als auch vier Minuten später beim ersten Playoff-Tor Mayers sah die EHC-Verteidigung schlecht aus.

Erst danach waren die Gäste im Spiel. Dehners Anschlusstor schon nach neun Minuten war der Lohn für deutlich mehr Offensiveinsatz. Schon im ersten Duell hatte der US-Amerikaner den Vorrundenmeister München in der zwölften Minute der Verlängerung zum umjubelten Sieg geschossen. "Ich wusste, dass wir es packen, wenn wir dranbleiben", hatte der Matchwinner nach seinem Weitschuss zum Sieg gesagt.

Ähnlichen Biss musste der Favorit mit einem fast doppelt so hohen Etat wie Wolfsburg auch am Sonntag wieder zeigen. Unmittelbar nach dem Anschlusstor hatten die Gäste eine doppelte Unterzahl zu überstehen. Dies klappte ebenso wie der Umschwung im Mittelabschnitt.

Mit einem Doppelschlag nach gut einer halben Stunde drehte der EHC das Spiel. Wolfsburg schien jetzt unter dem eigenen hohen Tempo zu Beginn des Spiels zu leiden und verlor zudem die verletzten Sebastian Furchner und Robert Bina. Pech hatten die Grizzlys außerdem, dass Schiedsrichter Daniel Piechaczek den vermeintlichen Ausgleich durch Jeff Likens (37.) wegen eines vermeintlichen Schlittschuhtors nicht anerkannte.

Personell dezimiert half den Niedersachsen im Schlussdrittel auch ein Kraftakt nicht mehr. Der EHC dagegen entschied das Spiel abgezockt in einer doppelten Überzahlsituation wenige Minuten vor dem Ende mit zwei Toren. Die Anschlusstore von Sharrow und Voakes reichten für Wolfsburg nicht.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Es wurde letztlich ein verrücktes Spiel. Der 1. FC Köln gewinnt in Mainz. Aber wie: Die Gäste holen einen 0:2-Rückstand auf. Für Mainz ist es auf dem Weg nach Europa ein Rückschlag, für Kölns Kampf um den Klassenverbleib wohl der vorentscheidende Schritt.

17.04.2016

Das tat gut! Auf den K.o. von Liverpool reagierte der BVB mit einem 3:0-Sieg über den HSV. Das macht Mut für das Pokal-Halbfinale in Berlin. Dagegen nehmen die Abstiegssorgen beim Gegner zu. Vor dem Nordderby gegen Bremen wuchsen die Hamburger Personalsorgen.

17.04.2016

Fußball-Profi Ilkay Gündogan wechselt laut "Bild am Sonntag" zur kommenden Saison vom Bundesligisten Borussia Dortmund zu Manchester City. Nach Informationen der Zeitung hat der 25 Jahre alte Nationalspieler bereits einen Fünfjahresvertrag beim künftigen Club von Bayern Münchens Trainer Pep Guardiola unterschrieben.

17.04.2016
Anzeige