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Sportmix Dritter WM-Titel verpasst: Triathlet Kienle Zweiter
Sportbuzzer Sportmix Dritter WM-Titel verpasst: Triathlet Kienle Zweiter
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12:18 04.09.2016
Sebastian Kienle hat seinen dritten WM-Titel verpasst. Quelle: Heiko Blatterspiel
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Mooloolaba

Triathlet Sebastian Kienle hat seinen dritten Weltmeister-Titel über die 70.3-Strecke verpasst. Der 32-Jährige aus Mühlacker musste sich im australischen Mooloolaba nach einem dramatischen Rennen dem Australier Timothy Reed geschlagen geben und wurde wie im Vorjahr Zweiter.

"Das Rennen war sehr gut - bis auf die letzten 700, 800 Meter", sagte Kienle "triathlonTV".

Auf der halb so langen Ironman-Strecke fiel die Entscheidung erst einen Kilometer vor dem Ziel, als Reed sich von Kienle absetzte und seinen knappen Vorsprung ins Ziel rettete. Nach 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern auf dem Rad und einem Halbmarathon von 21,1 Kilometer trennten den Australier und den Titelträger von 2012 und 2013 nur zwei Sekunden. Dritter wurde der Schweizer Ruedi Wild. Der Freiburger Maurice Clavel, der wie Kienle von Lubos Bilek trainiert wird, gelang als Achter der Sprung unter die Top Ten.

"Ich habe schon oft zweite Plätze gehabt, über die ich mich gefreut habe. Heute ist das eher einer, bei dem ich sage, dass das schon eher eine Niederlage war", sagte Kienle. Der Hawaii-Sieger von 2014 hatte sich auf der Laufstrecke fünf Kilometer vor dem Ende einen Vorsprung von zehn Metern auf Reed herausgearbeitet und schien dem Sieg entgegenzulaufen. Doch der Australier konterte.

"Ich habe mich beim Laufen die ganze Zeit sehr gut gefühlt. Vielleicht auch etwas zu sicher. Das sind eben die Momente, in denen man die Rennen verliert", sagte der sichtlich enttäuschte Kienle. "Immerhin ist die Form okay", meinte der zweimalige Ironman-Europameister mit Blick auf den Klassiker auf Hawaii Anfang Oktober.

Ironman-Weltmeister und Titelverteidiger Jan Frodeno hatte nach seinem Weltrekord über die Langdistanz im Juli in Roth auf einen Start an der Sunshine Coast verzichtet. Er konzentriert sich auf die WM-Titelverteidigung auf Hawaii.

dpa

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