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Sportmix Doppel-Olympiasiegerin Dahlmeier Sprint-Sechste
Sportbuzzer Sportmix Doppel-Olympiasiegerin Dahlmeier Sprint-Sechste
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17:50 23.03.2018
Laura Dahlmeier belegte im Sprint den sechsten Platz. Quelle: Hendrik Schmidt
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Tjumen

Laura Dahlmeier hat ihren dritten Weltcupsieg in dieser Saison klar verpasst. Die erschöpfte Doppel-Olympiasiegerin lief beim Biathlon-Finale in Tjumen im Sprint aber auf einen guten sechsten Platz und war mit Abstand wieder einmal beste Deutsche.

Weil sich die Konkurrenz im fernen Sibirien keine Blöße gab, ist die ohnehin nur noch theoretische Minimalchance der 24-Jährigen auf den erneuten Gewinn des Gesamtweltcups quasi gleich null. Das kann die siebenmalige Weltmeisterin locker verschmerzen, ihr großes Saisonziel war dies im Olympia-Jahr ohnehin nicht.

Die Partenkirchnerin setzte gleich den ersten Schuss daneben, alle restlichen neun aber versenkte sie sicher. In der Loipe lieferte Dahlmeier als Sechstschnellste ebenfalls eine ansprechende Leistung ab, obwohl der Akku bei ihr langsam leer ist, wie sie schon im Vorfeld gesagt hatte. Dafür feierte Dahlmeier mit ihren Teamkolleginnen ausgelassen und mit einem strahlenden Lächeln auf dem Siegerpodest den erneuten Erfolg im Nationencup. Angreifen will Dahlmeier nun wieder am Samstag in der Verfolgung, wo sie 50 Sekunden hinter Sprintsiegerin Darja Domratschewa aussichtsreich ins Rennen geht.

Die Weißrussin verwies bei ihrem fünften Saisonsieg die ebenfalls fehlerfrei gebliebene Finnin Kaisa Mäkäräinen mit einem Vorsprung von 1,2 Sekunden auf Rang zwei. Dritte wurde die Norwegerin Tiril Eckhoff (1 Fehler/+ 33,3 Sekunden). Mäkäräinen machte damit im Kampf um den Gesamtweltcup Boden auf die führende Slowakin Anastasija Kuzmina gut. Die dreimalige Olympiasiegerin musste sich in ihrer Geburtsstadt Tjumen nach drei Strafrunden mit Rang zwölf zufriedengeben. Die kleine Kristallkugel für die Sprintwertung sicherte sich Kuzmina dennoch.

Insgesamt lieferten die Schützlinge von Bundestrainer Gerald Hönig eine eher schwache Teamleistung ab. Von den acht Deutschen schafften es nur noch Karolin Horchler als Elfte (0/1:01,6 Minuten) und Vanessa Hinz (1/+ 1:24,2) auf Rang 20 in die Top 20. Franziska Preuß wurde 24., Franziska Hildebrand 29., die zweimalige Saisonsiegerin Denise Herrmann musste sich mit Rang 36 begnügen. Maren Hammerschmidt folgte auf Platz 38 direkt gefolgt von Nadine Horchler.

dpa

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