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Sportmix Darauf muss man beim Großen Preis von Belgien achten
Sportbuzzer Sportmix Darauf muss man beim Großen Preis von Belgien achten
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08:26 28.08.2016
Nico Rosberg startet von der Pole-Position ins Rennen. Quelle: Srdjan Suki
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Spa-Francorchamps

DIE POLE: Nico Rosberg hat die Starts noch mal geübt. Den Vorteil durch die 28. Pole seiner Karriere will er nicht gleich nach wenigen Metern wieder einbüßen. Dreimal konnte er den besten Startplatz in diesem Jahr zu einem Sieg nutzen, zweimal aber nicht. Nun steht er zum sechsten Mal in dieser Saison auf Position eins.

DER BEINAHE-LOKALMATADOR: Max Verstappen. Geboren am 30. September im belgischen Hasselt, gerade mal rund 100 Kilometer von der Rennstrecke in Spa-Francorchamps entfernt. Vor allem niederländische Fans sind da, die ihren Landsmann anfeuern wollen. Aber auch die Belgier feiern ihn. Passend dazu startet Verstappen zum ersten Mal in seiner noch jungen Karriere aus der ersten Reihe. Mit 18 Jahren ein weiterer Rekord für den bereits jüngsten Grand-Prix-Gewinner (Spanien).

DIE ZWEITE REIHE: Rosberg und Verstappen haben eine rote Wand hinter sich. Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel haben sich die Startplätze drei und vier gesichert. Wie auch Rosberg legen die beiden Ferrari-Piloten auf den soften und etwas haltbareren Reifen los. Verstappen fährt auf den supersoften.

DIE LETZTE STARTREIHE: Ausnahmsweise mal lohnt auch der Blick nach ganz, ganz hinten, sollten beide tatsächlich ihre Position einnehmen und nicht aus der Box starten. Namhafter geht es kaum: Lewis Hamilton neben Fernando Alonso. Insgesamt fünf Weltmeistertitel Seite an Seite (3xHamilton/2xAlonso) und 81 Grand-Prix-Siege (49/32). Beide bekamen wegen neuer Antriebsteile Strafplätze aufgebrummt. Da nur 22 Fahrer starten, müssen sie also nach ganz hinten. Die übrig bleibenden Strafplätze verfallen, so wollen es die Formel-1-Regeln.

DIE BELASTUNGSKURVE: Die Eau Rouge. Bis zu 19 Prozent Steigung. Spektakulär. Die Fahrer blicken in den Himmel. Bevor es mit Vollgas bergauf geht, rasen die Piloten aber noch durch eine Senke. Die Fahrer sind zunächst dem etwa vierfachen der Erdanziehungskraft ausgesetzt, zudem wirken enorme Seitenkräfte auf die Piloten.

DAS WETTER: Seit Tagen scheint die Sonne über einem der schönsten und faszinierendsten Kurse im Formel-1-Kalender. Temperaturen von über 30 Grad herrschten im Training und in der Qualifikation. Für Sonntag sind allerdings Wolken und sogar Regenschauer mit 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit vorhergesagt. Die Frage ist, wann es nass werden könnte. Erst gegen Abend, wie der für die Formel 1 zuständige Wetterdienst prognostizierte oder womöglich doch schon früher?

DIE REIFEN: Pirelli selbst prophezeite bereits einen hohen Verschleiß. Bleibt es heiß, dürfte es richtig heftig werden. Wer den richtigen Zeitpunkt verpasst, kann entscheidend verlieren. Dabei spielt es auch eine Rolle, dass der Circuit de Spa-Francorchams mit 7,004 Kilometern der längste Kurs im Rennkalender ist.

dpa

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