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Sportmix DSV-Adler mit gemischten Gefühlen zum Tournee-Finale
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08:02 05.01.2018
Der Start von Richard Freitag beim letzten Springen der 66. Vierschanzentournee ist noch offen. Quelle: Daniel Karmann
Bischofshofen

Der Sturz-Schock um den Gesamweltcup-Führenden Richard Freitag drängte den dritten Podestplatz im dritten Springen bei der Vierschanzentournee fast in den Hintergrund. 

Nach zwei zweiten Plätzen von Freitag in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen landete Andreas Wellinger in Innsbruck auf Rang drei.

"Dass ich wieder auf dem Podest stehen darf, ist natürlich sehr, sehr schön. Andererseits hab ich den Sturz vom Ritsch live gesehen, da sind Emotionen im Spiel, die scheiße sind", fasste Mixed-Weltmeister  Wellinger, der in der Tournee-Wertung nun Zweiter hinter Dominator Kamil Stoch ist, den Tag am Bergisel treffend zusammen.

Ob der als Tournee-Favorit gestartete Freitag nun beim letzten Springen in Bischofshofen am Samstag starten kann, entscheidet sich kurzfristig. "Aktuell ist es okay, er hat halt noch Schmerzen. Er kann noch nicht richtig belasten. Man muss nochmal den Tag abwarten, wie es sich morgen entwickelt", sagte Mark Dorfmüller, Teamarzt der deutschen Skispringer. 

Freitag war nach einem Sprung auf 130 Meter gestürzt und hatte sich dabei an der Hüfte verletzt. Die Hoffnungen auf den Tournee-Sieg waren damit dahin, auf den zweiten Durchgang verzichtete er wegen starker Schmerzen. Sein Rivale Stoch hingegen flog mit Leichtigkeit zum dritten Sieg im dritten Wettkampf und kann nun den historischen  Grand Slam von Sven Hannawald aus dem Winter 2001/2002 wiederholen.

Für die Deutschen geht es auf der Paul-Außerleitner-Schanze auch um einen gelungenen Abschluss. Mit seinem Podestplatz schob sich Wellinger in die Rolle des ersten Stoch-Verfolgers - mit allerdings knapp 65 Punkten Rückstand. "Ich versuche, meine besten Sprünge zu zeigen. Kamil kann sich nur noch selbst schlagen", sagte Wellinger. Auch Markus Eisenbichler (6.), Karl Geiger (10.) und Stephan Leyhe (12.) liegen im Gesamtklassement noch aussichtsreich im Rennen. Im Vorjahr stellte Wellinger in Bischofshofen mit 144,5 Metern einen Schanzenrekord auf.

dpa

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