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Boxen Klitschko zu Comeback-Gerüchten: Nicht ja, nicht nein
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11:31 07.04.2019
Kommt es bei Ex-Boxweltmeister Wladimir Klitschko zu einem Comeback? Quelle: Jörg Carstensen
München

Die Gerüchte um ein mögliches Klitschko-Comeback und die erfolgreiche Titelverteidigung von Weltmeisterin Tina Rupprecht im Minimumgewicht waren die prägenden Ereignisse bei der Festveranstaltung zum 70-jährigen Bestehen des Bundes Deutscher Berufsboxer (BDB) in München.

Der frühere Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko, der mit seinem Bruder Vitali zu den Ehrengästen der Veranstaltung gehörte, kokettiert mit den Gerüchten, er könne bald in den Boxring zurückkehren. Eine ernsthafte Option scheint das aber nicht zu sein. "Es juckt jeden Tag noch mal im Bauch. Aber die Gesundheit steht im Vordergrund", sagte Klitschko. Dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" teilte er mit, an seinem Ruhestand habe sich bisher nichts geändert. "Falls sich etwas ändern sollte, berichte ich als Erster darüber - und nicht die Medien."

Hintergrund ist, dass ein ukrainisches Internetportal vor mehreren Wochen ein mögliches Comeback gemeldet hatte. Für drei Kämpfe wolle der Streamingdienst DAZN dem 43-jährigen Ukrainer bis zu 70 Millionen Euro bezahlen, hieß es. Klitschko hatte diesen Vorstoß zunächst als Fake bezeichnet. Später hielt er sich mit einem klaren Dementi zurück. Es scheint, als habe er Gefallen an den Spekulationen gefunden.

Seinen letzten Kampf hatte Klitschko am 29. April 2017 bestritten. Gegen Weltmeister Anthony Joshua aus Großbritannien verlor er durch technischen K.o. in der elften Runde. Danach hatte er einen unterschriftsreifen Vertrag für einen Rückkampf gegen Joshua über 20 Millionen Euro ausgeschlagen und seine Karriere beendet.

"Wir haben viel über die Comeback-Gerüchte gelacht", sagte Pütz. "Ein klares Nein sieht anders aus, aber es spricht auch nichts für ein Comeback. Aus monetären Gründen würde er so etwas jedenfalls nicht machen", meinte Pütz. "Ich glaube schon, dass er hin- und hergerissen ist. Aber letztlich wird er von der Vernunft zurückgeholt."

Ihren Titel als WBC-Weltmeisterin im Minimumgewicht verteidigte Tina Rupprecht erfolgreich, allerdings äußerst knapp. Das Duell gegen die Mexikanerin Maricela Quintero endete nach zehn Runden unentschieden (95:95, 98:92, 94:97). Die 1,53 Meter große Augsburgerin behielt damit ihren Titel. Im Kampf um den internationalen WBC-Titel im Halbschwergewicht musste der Traunreuter Serge Michel eine K.o.-Niederlage gegen den Kanadier Ryan Ford in der achten Runde hinnehmen.

dpa

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