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Weiss: Deutsche Fans sollen nach Istanbul kommen

Basketball Weiss: Deutsche Fans sollen nach Istanbul kommen

Ingo Weiss, Präsident des Deutschen Basketball Bunds, hat Zuschauer zu Reisen zur EM-Endrunde nach Istanbul ermuntert.

"Ich habe Verständnis dafür, dass der ein oder andere Fan nicht kommt", sagte Weiss vor dem Achtelfinale der DBB-Auswahl am Samstag (14.15 Uhr) gegen Frankreich über mögliche Sicherheitsbedenken.

Der Präsident des Deutschen Basketball-Bundes, Ingo Weiss, wünscht sich Fan-Untersatützuung in Istanbul.

Quelle: Axel Heimken

Istanbul. "Aber ich kann eigentlich immer nur sagen: Wenn wir ins Endspiel kommen, alle Fans kommt, ihr seid hier sicher, ihr habt hier keine Probleme." In der erfolgreichen Vorrunde in Tel Aviv hatten nach Verbandsangaben rund 70 Anhänger das deutsche Team begleitet, in Istanbul werden es voraussichtlich eine Handvoll sein.

Im Streit um die Inhaftierung von immer mehr Deutschen in der Türkei hat das Auswärtige Amt seine Hinweise für Reisen in die Türkei verschärft, aber weiter keine formelle Reisewarnung ausgesprochen. In den Hinweisen heißt es nun: "Seit dem Putschversuch im Juli 2016 wurden in der Türkei vermehrt deutsche Staatsangehörige willkürlich inhaftiert. Dabei waren weder Grund noch Dauer der Inhaftierung nachvollziehbar."

Das deutsche Nationalteam sei in der Türkei, "um Basketball zu spielen", betonte Weiss. "Die Mannschaft fühlt sich total willkommen, sicher und gut aufgehoben." Es könne sein, dass das "ein oder andere" Familienmitglied aus Bedenken nicht aus Israel mit weiter nach Istanbul gereist sei. Allerdings hätten andere, wie der Vater von Maodo Lo, auch aus Zeitgründen auf den Trip zur Endrunde verzichtet.

Seine Kumpels seien in der türkischen Metropole dabei, betonte NBA-Jungstar Dennis Schröder. "Ich brauche meine Familie hier. Wir freuen uns natürlich über alle Supporter, die nach Istanbul kommen." Aufbauspieler Ismet Akpinar erklärte, dass sich das Team nur auf Basketball und nicht die politische Lage konzentriere. "Das sind Themen, über die wir vielleicht mal reden, aber wir verschwenden keine Energie drauf."

dpa

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