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Basketball ALBA Berlin bezwingt Bamberg im Prestigeduell mit 81:75
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17:18 04.02.2018
Bambergs Ricky Hickman (M) versucht sich gegen die Berliner Niels Giffey (l) und Luke Sikma (r) durchzusetzen. Quelle: Paul Zinken
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Berlin

ALBA Berlin hat das Prestigeduell mit Brose Bamberg gewonnen und die Krise beim deutschen Meister verschärft. Der Hauptstadtclub setzte sich in der Basketball-Bundesliga mit 81:75 (36:31) durch und festigte Platz zwei hinter Spitzenreiter FC Bayern München.

Die Bamberger müssen nach der achten Saison-Niederlage hingegen um die Playoff-Qualifikation zittern. Nur zwei Tage nach dem starken 95:74 in der Euroleague gegen Panathinaikos Athen verloren die Franken damit das vierte der vergangenen sechs Spiele in der Liga. Bei Bamberg war Cheftrainer Andrea Trinchieri nach einer Schulteroperation zwar in der Halle, stand aber noch nicht wieder an der Seitenlinie.

Bester Werfer für ALBA war der überragende Aufbauspieler Peyton Siva mit 25 Punkten. "Wir haben einen tollen Kampf geliefert. Wir sind ruhig geblieben, haben einige wichtige Würfe getroffen", sagte der Matchwinner bei Telekom Sport. Dem Team von Coach Aito Garcia Reneses gelang damit der fünfte Ligaerfolg in Serie.

Nach zwischenzeitlich 16 Punkten Rückstand gegen Ende des dritten Viertels kam Bamberg im letzten Abschnitt noch einmal auf drei Zähler heran. Mit seinem getroffenen Dreipunktewurf zum 80:74 sorgte der überragende Siva allerdings für die endgültige Entscheidung. Der Amerikaner versenkte insgesamt fünf Versuche aus der Distanz und legte zudem sechs Assists auf.

"Hier in Berlin zurückzukommen, kostet schon sehr viel Kraft", sagte Bambergs Nationalspieler Lucca Staiger. "Aber der Start der zweiten Halbzeit ist uns nicht so gelungen wie erhofft." Damit mussten sich die Franken den Berlinern zum zweiten Mal geschlagen geben - gerade gegen die nationalen Topclubs tut sich der Serienmeister diese Saison ungewohnt schwer.

Spitzenreiter München setzte sich am Vortag mit 96:88 gegen medi Bayreuth durch und feierte damit den 15. Ligasieg nacheinander.

dpa

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