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Sport Regional Zwei schwere Aufgaben für die Dresdner Eislöwen
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08:40 03.11.2017
Das Logo der Dresdner Eislöwen Quelle: PR
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Dresden

Bevor die Dresdner Eislöwen in die Länderspielpause gehen, stehen noch zwei schwere Aufgaben ins Haus. Am Freitagabend (19.30 Uhr) empfangen die Elbestädter die Kassel Huskies und am Sonntag gastieren sie beim SC Riessersee. Das Auftaktspiel hatten die Schützlinge von Trainer Franz Steer in Kassel mit 1:3 verloren. Für die Niederlage möchten sich die Blau-Weißen nur zu gern revanchieren. „Wir hatten dort durch zahlreiche Strafzeiten einen schlechten Start“, erinnert sich Steer an das erste Saisonspiel, weiß aber: „Die haben eine sehr gute Mannschaft und mit James Wisniewski einen überragenden Mann dazubekommen.“ Erst sechs Spiele hat der 33-jährige US-Amerikaner für die Schlittenhunde absolviert und übernahm schon mit 15 Scorerpunkten die Führung in der Bestenliste der Offensivverteidiger. Immerhin bringt Wisniewski die Erfahrung aus 576 NHL-Spielen aufs Eis. Er lief unter anderen für die Anaheim Ducks, die Montreal Canadiens und die Chicago Blackhawks auf, stand 2008 auch im Aufgebot der USA bei der Weltmeisterschaft. „Er ist bei den Huskies der Dreh- und Angelpunkt auch im Überzahlspiel. Aber wir haben uns einiges überlegt, wie wir gegen sie spielen wollen“, so Steer, der auf Harrison Reed und Matt Siddall verzichten muss.

Tim Miller, der gegen Bietigheim mit einem Tor und einem Assist einen guten Einstand feierte, fühlt sich vom Eislöwen-Team gut aufgenommen. „Die Punkte sind aber für mich nicht so wichtig, sondern entscheidend ist der Erfolg der Mannschaft“, sagt der 30-Jährige, dem der Ruf eines „Harten Fighters“ aus seiner Zeit in Bremerhaven vorauseilte. Doch der US-Amerikaner mit deutschem Pass, dessen Großeltern aus Rüsselsheim stammen, sieht das nicht so: „Ich bin nicht der Fighter, der jedem hinterher jagt. Als ich damals in Bremerhaven eine Sperre erhielt, war das zweimal wegen eines Checks gegen Kopf oder Nacken. In Amerika wird das nicht gepfiffen. Doch die Disziplinarkommission erklärte mir damals, dass das in Deutschland vor allem zum Schutz junger Spieler so streng gehandhabt wird. Das habe ich verstanden und bemühe mich, das bei meinem Spiel zu beachten. Ich bin eher auch ein Typ, der junge Spieler verteidigt“, erklärt Miller, der jetzt weiter an seiner Form arbeiten und dazu auch die Pause nutzen will. „Ich bin froh, dass ich wieder spielen kann und versuche das umzusetzen, was mir der Trainer vorgibt“, meint der Rechtsschütze. „Natürlich hat er noch etwas Nachholbedarf, weil er ja nicht direkt aus dem Spielbetrieb kam. Da ist manchmal auch eine Extra-Schicht notwendig. Das muss ein Profi wie er natürlich aber auch selbst einschätzen“, findet der Eislöwen-Coach.

Von Astrid Hofmann

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