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Wiederaufstieg ist für den VC Dresden kein Thema

Volleyball Wiederaufstieg ist für den VC Dresden kein Thema

Nach dem unglücklichen Abstieg aus der 2. Bundesliga starten die Volleyballer des VC Dresden an diesem Wochenende gegen den VC Gotha in die neue Drittliga-Saison. Von einem sofortigen Wiederaufstieg ist aber keine Rede. Sportdirektor Sven Dörendahl erläutert auch die Gründe: Spielerabgänge und weniger Sponsoren.

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Ausgelassen jubeln – das würde VC-Sportdirektor Sven Dörendahl nur zu gerne. Seine Mannschaft hat einen Abstieg hinter sich und muss sich nun neu finden.

Quelle: Archiv

Dresden. Nach dem unglücklichen Abstieg aus der 2. Bundesliga starten die Volleyballer des VC Dresden an diesem Wochenende gegen den VC Gotha in die neue Drittliga-Saison. Von einem sofortigen Wiederaufstieg ist aber keine Rede. Sportdirektor Sven Dörendahl erläutert auch die Gründe: „Leider haben sich nach der vergangenen Spielzeit insgesamt sieben Spieler verabschiedet, darunter auch einige Leistungsträger“, benennt der 44-Jährige die Hauptursache.

So wechselte Zuspieler Daniel Schmitt zu Zweitligist Eltmann, Christian Heymann heuerte beim Liga-Rivalen Oelsnitz an, Richard Peemüller orientiert sich in Richtung Beach und Lukas Maase will in Delitzsch weiter Zweitliga-Spielpraxis sammeln. „Deshalb mussten wir die Mannschaft neu formieren. Wir haben viele junge Talente hochgezogen, die sich jetzt erst einmal an das Niveau in dieser Liga herantasten müssen“, weiß Dörendahl, der aber noch einen anderen Aspekt nennt: „Leider sind ein, zwei Sponsoren abgesprungen und so ist unser Etat etwa um ein gutes Drittel geschrumpft. Da würde ich mir schon wünschen, dass unsere Philosophie, vor allem auf den eigenen Nachwuchs zu setzen, etwas mehr Anerkennung findet und honoriert wird. Mit einem Mini-Etat in die Saison zu gehen, macht die Arbeit, die ohnehin nur auf ehrenamtlicher Basis läuft, nicht unbedingt einfacher.“

Mit Tino Walter kehrte zumindest ein erfahrener Athlet vom Dresdner SSV zurück, aber dafür steht im Moment der verletzte Carsten Böttcher (Meniskus) wohl nicht zur Verfügung. Trotz aller Schwierigkeiten freut sich Dörendahl auch auf die kommende Spielzeit: „Es ist ja eine spannende Aufgabe, die jungen Spieler zu entwickeln. Und natürlich wollen wir mittel- bis langfristig wieder eine Liga höher antreten. Aber in dieser Saison ist das wirklich kein Thema, wenngleich wir mit Trainer Marco Donat davon überzeugt sind, dass in den Jungs viel Potenzial steckt. Doch jetzt muss sich die Mannschaft erst einmal finden“, betont er. Mit dem VC Gotha wartet am ersten Spieltag in der heimischen Halle gleich der Top-Favorit der Liga. Die Thüringer waren in der vergangenen Spielzeit als Zweitplatzierter nur knapp am Aufstieg gescheitert. VC-Coach Marco Donat sieht darin aber auch einen Vorteil: „Da sehen unsere jungen Spieler gleich am ersten Spieltag, wo in dieser Liga der Hammer hängt.“ Und Sven Dörendahl meint: „Wir gehen als klarer Außenseiter in die Partie, haben nichts zu verlieren.“

Ansonsten glaubt der Sportdirektor, dass die Ost-Staffel sehr ausgeglichen ist und jeder jeden schlagen kann. Spannend sind sicher neben dem Auftakt-Duell auch die anderen Ost-Derbys gegen Oelsnitz und Zschopau. Besonders die Spiele gegen die Zschopauer entbehren sicher nicht einer gewissen Brisanz, schließlich hat dort im Sommer das ehemalige VC-Urgestein Jan Pretscheck das Zepter als Trainer übernommen. Dazu gehört neben Christian Heymann auch noch der ehemalige Dresdner Zuspieler Tim Neuber zum Aufgebot.

Jetzt gilt aber alle Konzentration dem Auftaktspiel gegen Gotha. „Wir hoffen, dass uns die Zuschauer weiterhin zahlreich unterstützen“, so Marco Donat.

Von Astrid Hofmann

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