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Weltweit einmaliger Radmarathon macht Station in Dresden

Metrostav handy cyklo maraton Weltweit einmaliger Radmarathon macht Station in Dresden

Am 1. August startet in Prag der fünfte „Metrostav handy cyklo maraton". Bei diesem Radmarathon treten Sportler und Sportlerinnen mit und ohne Behinderung gemeinsam an und werden erstmals auch Halt in Dresden machen.

Bei dem Radrennen gilt es, rund 2.222 Kilometer in etwa 111 Stunden zu bewältigen.

Quelle: Metrostav handy cyklo maraton

Dresden. Am 1. August startet in Prag der fünfte „Metrostav handy cyklo maraton". Bei diesem Radmarathon treten Sportler und Sportlerinnen mit und ohne Behinderung gemeinsam an und werden erstmals auch Halt in Dresden machen.

Pro Team fährt mindestens ein Mitglied mit Behinderung mit: ob Rollstuhlfahrer auf Handybikes, Blinde auf Tandems oder auch Teilnehmer mit Zerebrallähmung auf Dreirädern. Die vier bis acht Teammitglieder wechseln sich auf der Rennstrecke von rund 2.222 Kilometern ab und sollen diese Distanz zusammen in 111 Stunden absolvieren.

Bei dem Radrennen werden bestimmte Kontrollpunkte auf der Strecke vorgegeben, die die Fahrer in einem vorgegebenen Zeitrahmen erreichen müssen. Welchen Weg sie dahin bewältigen, entscheiden die Teilnehmer selbst. Daher ist bei dem Sportwettkampf nicht nur körperliche Fitness gefragt, sondern auch Planung, Strategie und Taktik. Nicht der Wettkampfcharakter steht im Vordergrund. Vielmehr sollen die Teams Zusammenhalt und Mannschaftsgeist zeigen. Deswegen geht der Siegerpokal auch an das Team, welches die Idee der gemeinsamen Unterstützung am besten umgesetzt hat.

Die Strecke verläuft dabei auch durch Dresdens tschechische Partnerstadt Ostrava. Inzwischen ist es Tradition, dass Ostrava ein eigenes Team aufstellt. In diesem Jahr wird das tschechische Team von Dresdens Sportbürgermeister Dr. Peter Lames und Mitarbeitern der Stadtverwaltung für einen Tag begleitet. „Dieser Radmarathon zeigt ganz auf eindrucksvolle Weise, wie Sport die Menschen verbindet“, so Lames. Der Bürgermeister wird am 1. August, mit seinem Team, die Fahrer in Děčín abholen und gemeinsam mit ihnen nach Dresden radeln.

Das Radrennen geht aus dem Projekt „Das böhmisch sächsische Grenzgebiet barrierefrei“ hervor, welches von dem Bezirk Ústí und der Landeshauptstadt Dresden gemeinsam umgesetzt wird. Dessen Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Außerdem sollen in Dresden vorhandene Online-Stadtfüher für Menschen mit Behinderungen weiterentwickelt und auf die Region bis zur deutsch-tschechischen Grenze im Elbtal ausgeweitet werden. Im Bezirk Ústí soll unter anderem ein gleichartiges Informationssystem aufgebaut werden.

DNN

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