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Sport Regional Weiße Weste für Weißwassers Kessler gegen Freiburg
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09:55 21.02.2017
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Weisswasser

An sich haben die Lausitzer Füchse ein von der Defensivleistung her mehr als beachtliches Wochenende gespielt. Denn so lange ein Torhüter zwischen den Pfosten stand, kassierten die Weißwasseraner nur ein Gegentor. Das Fatale: Dennoch reichte es nur zu drei Punkten. Gegen Ravensburg unterlagen die Ostsachsen daheim auch durch einen Treffer ins verwaiste Gehäuse mit 0:2. In Freiburg folgte die Trotzreaktion. Beim 4:0 konnte Keeper Konstantin Kessler sein erstes „Zu-Null-Spiel“ feiern.

In der Tabelle rücken die Teams von Platz drei bis sechs dadurch noch enger zusammen. Die Oberlausitzer sind Fünfter, haben einen Zähler Rückstand auf den Vierten (Dresden) und einen Punkt Vorsprung auf den Sechsten (Kaufbeuren). Fünf Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde können die Füchse auch rechnerisch nicht mehr auf Platz elf, den ersten Abstiegsrundenrang, zurückfallen. Der vorzeitige Klassenerhalt ist somit geschafft. Was aber ist sonst noch drin für die Blau-Gelben? Kann der direkte Einzug in die Playoffs gesichert werden? Und wie „nahe“ ist ein Duell der sächsischen Erzrivalen im Playoff-Viertelfinale, wo der Vierte auf den Fünften trifft?

„Ich habe es vor der Saison als unser Ziel ausgegeben und es ist bis heute dabei geblieben. Unser Ziel ist, immer das nächste Spiel zu gewinnen. Andere Pläne gibt es nicht“, erklärt „Oberfuchs“ Hannu Järvenpää mit stoischer Ruhe. Der sah seine Schützlinge gegen Ravensburg über weite Strecken auch klar überlegen, die allerdings regelmäßig an dessen Goalie Jonas Langmann scheiterten. Der Keeper der Towerstars schien einen Magneten eingebaut zu haben, der die Scheiben regelmäßig anzog. Das Torschussverhältnis von 29:14 lässt zumindest erahnen, wie entschlossen die Hausherren auf den Sieg drängten. Ein Powerplaytreffer der Puzzlestädter und eben das „Empty net goal“ reichten zum Erfolg im Fuchsbau.

„Es war ein perfektes Auswärtsspiel“, lobte EHC-Co-Trainer Robert Hoffmann den Gegner, ehe seine Mannen am Sonntag im Breisgau ein ebensolches boten. Über 60 Minuten beherrschten sie Spiel und Gegner deutlich, standen hinten bombensicher. Auch nach fünf Spielen in den vergangenen zehn Tagen wirkte Weißwasser frisch. Gerade das aber lässt für den Hauptrundenendspurt hoffen. Denn noch ist für die Füchse einiges möglich – nach vorn wie nach hinten.

Von Sebastian Matthieu

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