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Sport Regional Waibl-Team weiter ungeschlagen: Dresdner SC feiert in Aachen einen 3:1-Auswärtserfolg
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17:29 09.09.2015
Aachens Karolina Bednarova (l.) gibt sich alle Mühe, einen Angriff der Dresdnerin Cursty Jackson abzuwehren, doch der Ball findet sein Ziel. Quelle: Wolfgang Birkenstock
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Aachen/Dresden

Damit bleiben die Elbestädterinnen in dieser Saison in allen Wettbewerben ungeschlagen. Mit dem siebenten Bundesliga-Erfolg konnten die DSC-Damen die Tabellenführung sogar ausbauen.

Dabei war Trainer Alexander Waibl mit einigen "Bauchschmerzen" nach Aachen gereist, schließlich fielen neben den beiden Langzeitverletzten Katharina Schwabe und Chloe Ferrari auch noch Molly Kreklow (Infekt) und Michelle Bartsch (Fußprobleme) aus. Zudem war es bereits die vierte Partie in elf Tagen. So war es wohl auch nicht ungewöhnlich, dass die Gäste vor 952 Zuschauern mit einigen Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen hatten. Während bei den Dresdnerinnen noch einiges etwas unsortiert wirkte, starteten die Gastgeberinnen sehr konzentriert und druckvoll. So ging der erste Satz an die Ladies in Black.

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten die Waibl-Schützlinge noch zu kämpfen, doch eine Aufschlagserie von Louisa Lippmann leitete die Wende ein. So schaffte der Meister den Satzausgleich. Nach einer Zehn-Minuten-Pause war das Team um Kapitän Myrthe Schoot wieder etwas aus dem Rhythmus gekommen, doch mit einer immer stärker werdenden Lisa Izquierdo an der Spitze drehten die DSC-Damen erneut den Spieß um und Izquierdo verwandelte auch den zweiten Satzball zur 2:1-Führung.

Im vierten Durchgang war die Gegenwehr der Aachenerinnen gebrochen und das Waibl-Team zog sein Spiel konsequent durch. Nach 107 Minuten beendete ein Fehler der Gastgeberinnen das Match. "Wertvollste Spielerin" wurde Lisa Izquierdo, die mit 18 Punkten zugleich erfolgreichste Scorerin war. Aber auch Jaroslava Pencova, Shanice Marcelle, Cursty Jackson und Kristina Mikhailenko punkteten jeweils zweistellig.

"Es ist immer schwierig, in Aachen zu gewinnen. Deshalb bin ich froh, dass wir unsere Serie fortsetzen konnten", zeigte sich Alexander Waibl zufrieden mit seinem Team. Nachdem seine Mannschaft eine Weile gebraucht habe, um ihren Rhythmus zu finden, habe sie dann vor allem im Angriff die besseren Lösungen parat gehabt, befand der Coach.

Für den Meister steht nun wieder die Champions League auf dem Plan. Am Donnerstag gastieren der DSC im finnischen Salo, bevor am 3. Dezember das Pokal-Viertelfinale in Vilsbiburg steigt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.11.2014

Astrid Hofmann

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