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Sport Regional Vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für Dynamo Dresden
Sportbuzzer Sport Regional Vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für Dynamo Dresden
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17:06 22.12.2016
So soll das neue Trainingszentrum der Dynamos einmal aussehen  Quelle: Architekturbüro O+M Dresden
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Dresden

Zwei Tage vor dem Fest darf sich die SG Dynamo Dresden bereits über das erste Weihnachtsgeschenk freuen. Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) übergab am Donnerstag einen Fördermittelbescheid über 1,9 Millionen Euro. Die Planungen für das neue Trainingszentrum der Zweitligaprofis nehmen damit immer konkretere Formen an.

Am Messering, neben dem alten Kühlhaus und der Fettschmelze, sollen auf gut vier Hektar Fläche ein Funktionsgebäude, drei Plätze und ein Kleinfeld entstehen. Zwei große und der kleine Platz erhalten Naturrasen, das dritte Großfeld Kunstrasen. Zwei der Plätze erhalten eine Rasenheizung, alle Plätze bekommen Flutlicht, um auch am Abend trainieren zu können. Zudem sollen drumherum weitere Übungsplätze entstehen, zum Beispiel ein Strandfußballplatz, eine Fußballtennis-Anlage, ein sogenannter Speedcourt und eine Laufstrecke mit Gefälle. Das neue Gebäude mit Kabinen, Büros, Ruheräumen und Sauna wird dreigeschossig, so Stesad-Projektleiter Markus Kluge, und erhalte eine „moderne architektonische Sprache“.

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Bis 2019 soll Dynamo Dresden im Ostragehege ein neues Trainingszentrum erhalten. Jetzt wurden die ersten Planungen und Entwürfe offiziell vorgestellt.

Hausherr sollen die Profis der SG Dynamo werden, die bisher unter eher spartanischen Bedingungen im Großen Garten trainieren. Zusätzlich zur ersten Mannschaft soll auch der „Leistungsbereich“ des Dynamo-Nachwuchses hier einziehen, also U19, U17 und U16. Die jüngeren Teams bleiben auf den Plätzen der Nachwuchs-Akademie in der nahen Flutrinne. Dynamo-Sportchef Ralf Minge erhofft sich davon noch einmal einen Schub. Nicht nur, weil die Spieler unter deutlich besseren Bedingungen trainieren werden, sondern weil auch der Kontakt zwischen Profis und Nachwuchs enger wird, hofft er.

Markus Kluge von der Stesad schwärmt von dem Gelände. Die Fläche sei ideal. Sie liege zentral, nahe dem Stadion und dem Nachwuchs-Internat. Zudem ist das Gebiet eben, per Straße und Straßenbahn gut angeschlossen und trotz der Nähe zur Elbe hochwassersicher. Seit 2014 hatte Dynamo nach einem neuen Trainingszentrum gefahndet, doch nirgendwo habe sich eine Fläche gefunden, die ähnlich gut geeignet sei wie die Brache des ehemaligen Schlachthof-Geländes.

2017 sollen die Planungen nun soweit beendet werden, dass ausgeschrieben werden kann. 2018 könnten die ersten Bagger anrollen, sodass Dynamo im Herbst 2019 sein neues Domizil beziehen kann. Bis dahin hofft der Verein, weiter im Großen Garten üben zu dürfen. Der Mietvertrag dort läuft zwar vorher aus, Innenminister Ulbig zeigte sich aber zuversichtlich, dass Dynamo länger bleiben darf, wenn das neue Trainingszentrum dann im Bau ist.

Das Gesamtprojekt wird rund 15,4 Millionen Euro kosten. Davon gelten 6,3 Millionen als Ausgaben für die Nachwuchsmannschaften und sind somit förderfähig. 1,9 Millionen gibt der Freistaat, den Rest die Stadt Dresden. Für den Bau verantwortlich ist die Gesellschaft für Immobilienwirtschaft mbH Dresden (DGI) als Teil der Technischen Werke Dresden. Dynamo wird das Gelände mieten, soll aber die Möglichkeit bekommen, das Trainingszentrum später komplett zu kaufen.

Von Stephan Lohse

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